Wohnungskatzen
Wohnungskatzen

Viele Katzenfreunde sind auch Naturfreunde und besitzen einen Garten. Dann kommt unweigerlich auch die Frage auf kann ich meine Wohnungskatze in den Garten mitnehmen? Welche Erfahrungen ich dabei gemacht habe, das liest du hier.

Diesen Artikel schreibe ich aus der Erinnerung, denn einen Garten habe ich schon lange nicht mehr. Auch wenn ich Pflanzen sehr mag so war ein Garten auf Dauer einfach nichts für mich.

Wenn ich nun über einen Garten schreibe, dann meine ich nicht so einen der direkt an einem Einfamilienhaus angeschlossen ist. Denn mein Garten befand sich am Stadtrand. Und deshalb kannten meine Wohnungskatzen ihn auch nicht.

 

Wohnungskatze in den Garten mitnehmen. Step by Step

Also startete ich die ersten Versuche. Auch wenn es nur ein paar Minuten Fahrtzeit waren so mussten auch die erstmal überstanden werden, wenn man eine Katze ist. Im Garten angekommen trug ich die Katzen Transportbox bis in die Gartenlaube. Dort befand sich wie Zuhause auch alles notwendige vom Katzenklo über die Katzenstreu bis zu hin den Futternäpfen.

Die Wohnungskatze in den Garten mitnehmen ist am Anfang schon ziemlich aufregend, denn man weiß ja nie was nun passiert. Wie wird sie sich verhalten? Ich hatte mir vorgenommen mich wie sonst auch zu verhalten. Das ist wichtig damit die Wohnungskatze den ganz normalen Ablauf kennen lernt.

Wohnungskatze in den Garten mitnehmen. Step by Step
Wohnungskatze in den Garten mitnehmen. Step by Step

Dazu gehörte auch, dass die Tür der Gartenlaube den ganzen Tag über offen stand. Lediglich ein Insektenschutz war dort noch angebracht. Meistens fuhr ich über das Wochenende raus und blieb auch bei schönem Wetter. Und deshalb wollte ich meinen damaligen allerersten weiß-getigerten Kater auch mitnehmen.

Zunächst passierte gar nichts, denn meine Wohnungskatze kannte den Garten nicht und hatte natürlich erstmal Angst. Das ist auch ganz normal. Ich machte das was ich sonst auch im Garten tat und schaute immer wieder nach ihm. Das er die Laube am Anfang nicht verlassen würde, damit hatte ich schon gerechnet.

Ansonsten war er aber wohlauf. Er trank und ließ sich sein Futter schmecken wie sonst auch also machte ich mir keine Sorgen. Ich weiß noch, dass er mich genau von drinnen beobachtete. Als das Wochenende dann vorbei war packte ich alle Sachen zusammen und wir fuhren wieder nach Hause.

 

Wohnungskatze in den Garten mitnehmen. Neues Revier

Nach ein paar Wochen in denen wir gemeinsam im Garten waren wurde mein Mäxchen dann etwas mutiger. Ich sah auf einmal wie er hinter dem Vorhang der Eingangstür zur Laube saß. Das war schon mal ein Fortschritt. Bis er sich dann auf die Terrasse traute das dauerte dann auch nicht mehr lange.

Als ich dort wieder einmal saß, kam er auf einmal raus blieb zunächst aber noch vor der Tür sitzen. Immerhin es tat sich was. Ich ließ ihm alle Zeit die er brauchte, um sich an den Garten zu gewöhnen. Und ich freute mich als er zumindest die Terrasse schon mal einnahm.

In der folgenden Zeit hatte er zusehends weniger Angst und eroberte so Stück für Stück den Garten immer mehr. Dabei bewegte er sich völlig frei und blieb später sogar für einige Zeit verschwunden. Nein er war nicht weggelaufen, sondern streifte einfach durch sein neues Revier. Wie aus dem Nichts stand er dann auf einmal wieder vor mir.

Wohnungskatze in den Garten mitnehmen. Experiment geglückt
Wohnungskatze in den Garten mitnehmen. Experiment geglückt

Das Experiment Wohnungskatze in den Garten mitnehmen war also ein voller Erfolg. Mein Kater genoss es immer mehr mit mir im Garten zu sein. Das zeigte sich auch dadurch, dass er auf der Fahrt zum oder vom Garten im Auto überhaupt nicht mehr protestierte. Irgendwie wusste er genau Bescheid.

Als er dann richtig eingewöhnt war ließ ich ihn sogar schon auf dem Parkplatz aus seiner Transportbox und wir liefen gemeinsam bis zum Garten. Die Angst das er mir eines Tages weglaufen konnte hatte ich zu keinem Zeitpunkt und das geschah auch nicht.

 

Wohnungskatze in den Garten mitnehmen. Gefahren

Bei all dem Schönen was man erlebt, wenn man seine Wohnungskatze in den Garten mitnehmen kann, gibt es aber auch Gefahren. Dazu zählen vor allem offene Regenwassertonnen, Swimmingpools und Gartenteiche. Denn dort besteht die Gefahr des Ertrinkens. Deshalb sollte man Regenwassertonnen auch stets abdecken. In Pools empfiehlt es sich ein Brett hinein zu legen über das die Katze notfalls wieder hinaus kann.

Wohnungskatze in den Garten mitnehmen. Gefahrenquelle Swimmingpool
Wohnungskatze in den Garten mitnehmen. Gefahrenquelle Swimmingpool

Außerdem ist Vorsicht geboten mit Chemikalien wie Dünger oder Pflanzenschutzmittel. Falls du nicht darauf verzichten möchtest, dann lasse angerührte Mischungen nie frei zugänglich stehen. Denn deine Katze könnte davon trinken und schweren Schaden nehmen.

Falls dein Garten an einer Straße liegt, besteht die Gefahr das die Katzen auf die Straße laufen. Dabei könnten sie in einen Unfall verwickelt werden und im schlimmsten Fall sterben. Außerdem sollte sie nicht in die Nähe des heißen Grills kommen und an scharfe Gegenstände gelangen können.

 

Wohnungskatze in den Garten mitnehmen. Fazit

Mein Mäxchen war nicht die einzige Wohnungskatze die ich mit in den Garten nahm. Der Ablauf zur Eingewöhnung war aber immer derselbe. Als Katzenhalter ist es dabei wichtig seinen Samtpfoten besonders am Anfang Sicherheit zu vermitteln in dem sie einen immer sehen können.

Ansonsten braucht man jede Menge Geduld. Die Katzen selbst sollten dabei das Tempo bestimmen können. Stelle dich also auf einen längeren Eingewöhnungsprozess ein und habe einfach Geduld mit deinen Wohnungskatzen. Eventuell solltest du auch an einen Ungezieferschutz denken.

 

Wohnungskatze in den Garten mitnehmen. Deine Meinung

Die Wohnungskatze in den Garten mitnehmen ist für Mensch und Tier auf jeden Fall eine Bereicherung. Welche Erfahrungen hast du denn damit gemacht? Oder hast du es bisher noch nie versucht, weil du unsicher bist? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

 

Wohnungskatze in den Garten mitnehmen. Geht das?
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