Wer mit Katzen lebt dem ist eines ganz sicher schon aufgefallen, dass sie viel schlafen. Dann ziehen sie sich gern mal für ein Nickerchen zurück, dösen auch einfach mal zwischendurch oder halten ausgiebig Siesta. Aber warum schlafen Katzen soviel?

Der Schlaf dient vor allem der Erholung der Katze. Denn nach einer aufregenden Jagd müssen die Energiespeicher wieder aufgefüllt werden. Außerdem verarbeiten unsere Katzen im Schlaf die Erlebnisse der vergangenen Zeit.

Warum schlafen Katzen so viel?
Warum schlafen Katzen so viel?

 

Wie viele Stunden schlafen Katzen?

Während wir Menschen im Durchschnitt etwa acht Stunden Schlaf benötigen, bringen es unsere Katzen locker auf zwölf bis sechszehn Stunden oder mehr. Das bedeutet Katzen schlafen zwei Drittel des Tages und damit im Durchschnitt doppelt so lange wie wir Dosies.

Die Schlafdauer ist jedoch unterschiedlich und vor allem abhängig vom Alter, ihrem Temperament, der Lebensweise, der Gesundheit der Katze, dem Sättigungsgrad, der Jahreszeit und auch dem Wetter.

 

Warum schlafen Katzen so viel?

Unsere Wohnungskatzen verbringen ihren Tag mit spielen, toben, fressen, schlafen, dösen und ausgiebiger Körperpflege. Dabei passen sie sich weitestgehend an den Tagesablauf von uns Dosies an. Während wir also das Futter verdienen, schlafen unsere Katzen meist, um bei unserer Heimkehr ausgeruht und fit zu sein.

Denn natürlich möchten sie dann mitten im Geschehen sein und nichts verpassen. Das ist die aktive Zeit und die liegt bei Wohnungskatzen in den Vormittags- und Abendstunden. Am liebsten gehen sie dann ihrer Jagdleidenschaft nach sei es indem sie Fliegen fangen oder durch uns mithilfe einer Katzenangel zum Jagen animiert werden.

Doch so ein Spiel braucht viel Energie und danach zieht sich die Katze gern für ein Nickerchen zurück. Denn Katzen schlafen nicht die ganze Zeit am Stück, sondern dösen auch zwischendurch öfter mal.

Katzen schlafen nicht immer, sondern dösen auch zwischendurch.
Katzen schlafen nicht immer, sondern dösen auch zwischendurch.

Ist dann aber ein Geräusch zu hören sind sie blitzschnell wieder hellwach. Wacht sie dagegen ohne Störung auf nimmt sich die Katze Zeit. Denn dann streckt und reckt sie sich erst einmal und gähnt ausgiebig.

Ebenso schlafen Katzen wenn wir uns abends zur Ruhe begeben. Denn wenn nichts mehr los ist verpasst man auch nichts. Dann suchen sich auch unsere Katzen ein gemütliches und warmes Plätzchen bevorzugt in unserer Nähe und schlafen. Dabei wechseln sie gern und öfter ihre Schlafplätze.

Angefangen bei unserem Bett, über den Kratzbaum, einem Karton bis hin zur Couch oder dem Fußboden ist alles dabei. Und wenn die Müdigkeit allzu groß ist schlafen Katzen auch schon mal auf der Stelle ein. Katzen brauchen einfach die doppelte Schlafzeit wie wir um sich zu regenerieren.


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Junge Kätzchen und Katzensenioren haben dabei noch einmal ein höheres Schlafbedürfnis und brauchen demzufolge noch mehr Schlaf. Katzenkinder bereiten sich so auf das Leben vor und müssen wachsen und dafür brauchen sie jede Menge Energie.

Werden Katzen älter werden sie nicht nur immer ruhiger, sondern schlafen dann auch viel mehr. Wer schon einmal eine ältere oder alte Katze hatte der konnte das sicher schon beobachten. Das ist also völlig normal.

Aber auch das Wetter hat Einfluß auf das Schlafverhalten unserer Wohnungskatzen. Ist es an warmen Sommertagen besonders heiß bewegen sich auch unsere Samtpfoten nicht mehr so gerne. Dann schlafen Katzen mehr oder dösen öfter als sonst vor sich hin. Und nicht zu vergessen schlafen Katzen auch nach einer leckeren Mahlzeit gern erstmal.

 

Warum zucken Katzen im Schlaf?

Im Schlaf der Katzen wechseln sich Phasen von leichtem Schlaf mit Tiefschlafphasen ab. Befinden sich unsere Katzen im Leichtschlaf dösen sie nur vor sich hin und nehmen sämtliche Umgebungsgeräusche weiterhin wahr.

Dann schlafen Katzen nicht richtig. Demzufolge wachen sie auch schnell wieder auf sobald ein Geräusch zu hören ist. Denn das könnte ja eine Gefahr für sie bedeuten auch wenn das in der Wohnung eher unwahrscheinlich ist.

In der Tiefschlafphase dagegen reagieren Katzen nicht mehr auf Außengeräusche. Denn dann schlafen Katzen tief und fest und sind vollkommen entspannt. Diese Phase dauert nur wenige Minuten.

Und während dieser Zeit kann es auch dazu kommen, dass sie im Schlaf zittern und zucken. Wissenschaftler gehen davon aus, dass unsere Samtpfoten dann träumen. Einen Beweis dafür gibt es bisher allerdings nicht.

 

So schlafen Katzen am liebsten

Unsere Wohnungskatzen bevorzugen für ihren Schlaf ein ruhiges, geschütztes und kuschlig warmes Plätzchen. Dabei wechseln sie von Zeit zu Zeit oder auch mittendrin gern einmal ihre Schlafstätte. Somit schlafen Katzen nicht wie wir immer am selben Ort.


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Legt sich die Katze zur Ruhe sollte man sie keinesfalls stören. Eine schlafende und müde Katze spielt und kuschelt nicht gern. Das muss auch Kindern beizeiten beigebracht werden auch wenn der Anblick einer schlafenden Katze zum streicheln verlockt.

Natürlich schlafen Katzen auch gern in unserem Bett. Denn dort ist es gemütlich und es riecht auch noch so schön nach ihren Lieblingsmenschen. Ob man seine Katze mit ins Bett lässt ist dabei natürlich jedem selbst überlassen.

Im Fachhandel gibt es eine Vielzahl an schönen Katzenbetten. Wichtig beim Kauf ist, dass das Katzenbett groß genug für die Katze, gemütlich und pflegeleicht ist. Dabei sollte man auch darauf achten, dass es sich gut reinigen lässt.


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Ob die Katze es annimmt, steht allerdings in den Sternen. Mein Sternenkater hat sein Bettchen geliebt und ausgiebig und sehr viel genutzt. Meine jetzige Katze dagegen verschmäht ihr schönes neues Bett, obwohl es an derselben Stelle steht wie das vorige so heiß geliebte Bettchen.

 

Warum schlafen Katzen so viel? Fazit

Nun weisst du alles über das Schlafbedürfnis deiner Katzen. Richte für deine Wohnungskatzen doch mehrere erhöhte Schlafplätze zur Auswahl ein und beobachte, welche sie besonders gern nutzen. Denn jede Katze ist anders und hat ihre ganz eigenen Lieblingsplätze.


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Beobachtest du bei deiner Katze plötzlich ein merklich erhöhtes Schlafbedürfnis solltest du dich damit an deinen Tierarzt wenden. Denn deine Samtpfote könnte krank sein. Katzen teilen sich uns dann nicht mit und leiden meist still.

 

Und was ist deine Meinung?

Wo schlafen deine Katzen am liebsten? Dürfen sie ganz selbstverständlich mit in dein Bett oder ist das für dich völlig ausgeschlossen? Katze im Bett ja oder nein? Ich freue mich auf deine Meinung.

 

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(Zuletzt aktualisiert im Mai 2021)


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2 Kommentare zu „Warum schlafen Katzen so viel?

  • 23. August 2017 um 15:20
    Permalink

    Also Wallee hat von Anfang an die ganze Wohnung als Schlafplatz betrachtet. Dabei wechselt er schon mal wochenweise, nach Stimmung, Witterung oder wo wir gerade sind. Oftmals will er alleine sein, dann legt er sich in die Spüle oder in seinen Windowlounger hinten im Schlafzimmer. Wenn er bei uns sein will, dann auf dem Tisch, oder auf mir, auf dem Boden, in seinem Zelt (welches er dann vorher gern durch die Gegend gewirbelt hat, auf dem Kratzbaum (ich bin mal gespannt, wie er das mit dem neuen handhabt *hibbelig bin*)… Man kann da wirklich in der ganzen Wohnung fündig werden. Auch auf unserem Bett oder unter der Tagesdecke liegt er schon mal.

    Das beantwortet vielleicht auch die Frage, ob er ins Bett darf. JA, darf er! Aber zum Schlafen macht er das auch nur nach Laune. Für ihn bedeutet wir im Bett eher, jetzt wird geschmust. Von Kopf bis Fuß und mit dem ganzen Körper :) Aber manchmal werden wir auch nachts wach, da liegt er oben zwischen unseren Köpfen und schläft tatsächlich :)

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    • 24. August 2017 um 13:10
      Permalink

      Ja, da hast du vollkommen recht. Was Schlafplätze anbetrifft kann man in der ganzen Wohnung fündig werden. Katzen sind da ziemlich flexibel.

      LG Gabi

      Antworten

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