Traditionell gedenken wir am letzten Sonntag vor dem ersten Advent den Toten, die unser Leben ein Stück weit begleitet haben. Und dabei denken wir an geliebte Menschen ebenso wie an unsere schmerzlich vermissten Sternenkatzen. Trauer um die Katze.

Aber natürlich tun wir das nicht nur an einem Tag wie diesem. Denn Trauer spielt sich im Herzen ab und nicht nach dem Kalender. Dabei ist der Verlust eines Tieres für viele von uns genauso schwer zu ertragen wie der Verlust eines Menschen.

Die Trauer um die Katze bewältigen. Wie geht man damit um?

Trauer um Katze Gedicht. Wir vermissen dich ...
Trauer um Katze Gedicht. Wir vermissen dich …

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein,
war Teil von unserem Leben.
Drum wird uns dieses Blatt allein,
für immer, immer fehlen.

Hermann Hesse

 

Umgang mit der Trauer um die Katze

Verliert man seine geliebte Katze ob nun durch Krankheit, Unfall oder aus Altersgründen ist es wichtig Trauer zuzulassen. Denn nur so kann man den Verlust auch verarbeiten. Tut man das nicht, holt sie einen eines Tages unvermindert ein. Freunde, Bekannte und Familienmitglieder können dabei helfen. Doch nicht jeder kann die Trauer um die Katze nachvollziehen.

Als mein erster Kater starb passierte mir nämlich genau das. Denn in meinem Schock (es war gerade passiert) fing ich an zu weinen und da hörte ich den Satz:

 „Das ist doch nur eine Katze.“

Mir blieben die Tränen förmlich im Hals stecken und ich war schlagartig wie gelähmt. Wie kann man nur so etwas sagen? Ähnlich schlimme Sätze in so einer Situation sind:

 „Dann gibt es eben eine Neue.“ oder „Wann holst du dir eine neue Katze?“

 „So ist das Leben.“ oder „Stell dich nicht so an.“

 „Du hattest sie ja nicht lange.“ oder „Jetzt sparst du Geld.“

Einfühlsam geht anders. Dabei ist es wichtig für den Trauernden da zu sein, Mitgefühl zu zeigen und zuzuhören. Am besten nachvollziehen kann es wohl der, der es selbst erlebt hat.


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Wie lange dauert die Trauer um eine Katze?

Bei der Bewältigung der Trauer um die Katze durchläuft man verschiedene Phasen. Zunächst möchte man nicht wahr haben was passiert ist. Dann schließlich überwältigen einen die Gefühle wie Schmerz, Einsamkeit, Wut, Schuld, Angst und Verzweiflung. Alle Gedanken kreisen nur noch um den Verlust.

Trauer um die Katze
Trauer um die Katze

Schließlich erfolgt die Akzeptanz des Verlustes und das Nach-vorn-schauen. Wie lange dieser Prozess dauert ist individuell verschieden. Jeder soll sich dabei die Zeit nehmen, die er braucht.


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Wie kann ich die Trauer um meine Katze bewältigen?

    • Weinen wenn dir danach ist und den Schmerz zulassen. Denn danach geht es einem ein kleines Stückchen besser.
    • Über den Verlust sprechen. Findet sich kein verständnisvoller Zuhörer, dann im Internet auf die Suche nach einem Trauerforum gehen oder sich einer Gruppe in seiner Stadt anschließen.
    • Mit kleinen Freuden oder Arbeit von der Trauer ablenken und von lieben Mitmenschen zu Unternehmungen überreden lassen.
    • Eine Schatulle gefüllt mit Erinnerungen an das geliebte Tier mit dem Halsband, Spielzeug, der Lieblingsdecke usw. können ebenfalls helfen.
    • Schreibe ein Trauertagebuch über deine Gefühle und/oder einen Abschiedsbrief.

 Der Schmerz lässt mit der Zeit immer mehr nach. Was bleibt ist die Erinnerung.

Trauer um Katze Spruch
Trauer um Katze Spruch



Abschied nehmen von der Katze. Fazit

Für die Bewältigung der Trauer um die Katze gibt es kein Allheilmittel. Jeder Mensch geht damit anders um. Wichtig dabei ist jedoch die Trauer nicht zu verdrängen, sondern zuzulassen und darüber zu sprechen.

Eine neue Katze ist kein Ersatz für das verstorbene Tier, aber es bedeutet einen Neuanfang. Es kann dabei helfen die entstandene Leere wieder auszufüllen und die Trauer um die Katze Schritt für Schritt zu überwinden. Wann der richtige Zeitpunkt dafür ist, kann nur jeder für sich selbst entscheiden.


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Trauer um Katze. Wie geht man damit um?
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36 Kommentare zu „Trauer um Katze. Wie geht man damit um?

  • 6. April 2021 um 0:32
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    …wenn ich euere Zeilen lesen, fühle ich mich angenommen und sicher. ich möchte euch allen mein tiefes Mitgefühl ausdrücken. ja es ist ein wahnsinns grosser Schmerz einen geliebten Gefährten zu verlieren. ich bin seit zwei Monaten in Trauer und denke an meine kleine süsse , sie hat mir so viel Liebe und Freude geschenkt, dafür bin ich ihr sehr sehr dankbar. selbst wenn ich zur Arbeit musste, hatte ich manchmal Trennungsschmerz und das Wiedersehen am Abend war dann so herzig. Sie hat immer putzelbäume geschlagen und so süss gemurrt wenn wir uns wieder sahen. langes Schmusen und Kuscheln in meinem Arm, abschlecken meiner Arme und manchmal hat sie mir zart in die Nase geknabbert. Sie hat gerne meine Nähe gesucht.

    meine Spinky war ein Findelkind, mit 6 Wochen fanden wir sie damals auf der Strasse, es war Liebe auf den ersten Blick und sie wurde so sehr krank, dass sie damals schon zwischen Tod und Leben stand. ich habe sie in einem Tuch eingehuellt um mich getragen, damit sie nicht frieren muss. Das hat uns wahrscheinlich sehr zusammengeschweißt. Diese Liebe durfte ich sechs Jahre erfahren. Sie war immer meine treue Begleiterin in der Küche, im Bad, im Wäschekorb, auf dem Bügelbrett, Laptop, hat mit Vorlieben meine Ohrringe vom Regal gespielt, Papierchen apportiert und gerne mit mir getanzt.

    ich weiss nicht, ob ich das ueberhaupt richtig in Worte fassen kann, was dieses wunderschöne Wesen in meinem Leben hinterließ, wenige Menschen haben mich je so berührt.

    Antworten
    • 7. April 2021 um 19:36
      Permalink

      Liebe Petra,
      du hast wunderschöne Worte gefunden und man spürt mit wie viel Liebe sie geschrieben wurden.
      Sei dankbar für diese wundervolle Erfahrung auch wenn der Schmerz im Moment noch überwiegt.
      Fühl dich mal lieb gedrückt. Ich schicke dir ganz viel Kraft.

      LG Gabi

      Antworten
      • 8. April 2021 um 0:10
        Permalink

        danke sehr liebe Gabi. ich bin so berührt von allen Geschichten die ich hier lese und es lässt mich hoffen, dass es viele Menschen, also viele Tierfreunde gibt. danke für dieses schöne Forum der Stille und Liebe für unsere Fellnasen. Und einen Platz für unseren Schmerz.

        Antworten
        • 8. April 2021 um 20:10
          Permalink

          Liebe Petra,
          ich habe damals so einen Platz vermisst an dem man verstanden wird. Deshalb gibt es diese Seite nun und ich hoffe, es hilft ein wenig.

          LG Gabi

          Antworten
    • 21. Mai 2021 um 12:26
      Permalink

      Ich weiß wie du dich fühlst.
      Auch ich habe gerade erst vorgestern meinen lieben Kater Jack durch eine böse Krankheit verloren. Bin seitdem kein Mensch mehr und nur noch am heulen.
      Meinen Jack habe ich 2012 in einem Tierheim kennengelernt. Ich wollte eine schwarz-weiße Katze, sie hatten gerade einen da – Kater Jack – aber er wäre taub. Ich bin in den Käfig rein und er kam sofort auf mich zugelaufen. Da habe ich sofort gesagt – den nehme ich. Ich habe es nie bereut. So ein anhängliches, verschmustes und treues Tier war mein Jack. Jetzt musste ich ihn einschläfern lassen – er hatte Bauchspeicheldrüsenentzündung. Am 19.05.2021 morgens fing er an zu röcheln, ich sofort zum Tierarzt, Narkose und Röntgen, Tumore in der Leber und Wasser in der Lunge.
      Ich war beim Einschläfern bei ihm – es war schrecklich. Ich sehe diese Bilder ständig vor mir, kann nicht mehr schlafen und stehe total neben mir. Er fehlt mir so sehr…..
      Ich bin mal gespannt ob dieser Schmerz irgendwann nachlässt

      Antworten
      • 22. Mai 2021 um 15:20
        Permalink

        Liebe Ursula,
        es tut mir sehr leid, dass du deinen Jack verloren hast. Auch wenn es dir derzeit schwer fällt, versuche dich an die schönen Momente mit ihm zu erinnern und sie im herzen zu bewahren. Der Schmerz vergeht mit der Zeit glaub mir.

        Alles Liebe Gabi

        Antworten
        • 24. Mai 2021 um 10:07
          Permalink

          Hallo Gabi,
          ich glaube nicht daran, dass der Schmerz mit der Zeit vergeht – Jack war mein Lebensmittelpunkt. Ich lebe alleine seitdem mich meine Freunde so sehr enttäuscht hatten. Ich wollte nie wieder einen menschlichen Partner. Jack hat mich nie enttäuscht – er nahm mich so wie ich bin – ohne wenn und aber. Bei uns war es Liebe auf den ersten Blick.
          Ich muss jetzt mal meinen Frust über unsere Tierärztin rauslassen – sie konnte meinen Jack nicht leiden. Er war eine Seele von Katze bei mir – sie konnte er nicht leiden und hat es auch deutlich gezeigt. Er hat geknurrt und gefaucht – das hat er bei mir nie gemacht. Das Einschläfern ging dementsprechend “grob” ab. Er war ja betäubt, weil sie ihn sonst nicht hätte röntgen können. Dann hat sie ihm die Todesspritze gesetzt – ein Riesending – damit pulte sie ihm im Bauch rum und sagte: “Jetzt suche ich mir erst mal in Ruhe eine Arterie”. Ich schrie: “Das tut ihm doch weh”. Sie sagte: “nein, er schläft doch und bekommt nichts mehr mit”….. Diese Bilder bekomme ich nicht mehr aus meinem Kopf. Ich war bis zum letzten Atemzug bei ihm. Er ist jetzt in einer Tierbestattung und Ende der Woche kann ich die Urne abholen. So habe ich ihn wenigsten noch in meiner Nähe…..
          Jetzt mache ich mir auch noch Vorwürfe warum ich nicht in eine Tierklinik mit meinem Liebling gefahren bin. Da wäre vielleicht alles anders gelaufen.
          Ich hoffe, dass ich bald auch über die Regenbogenbrücke gehen und meinen kleinen Schatz wieder in die Arme schließen kann und mich nie wieder von ihm trennen muss….

          Antworten
          • 24. Mai 2021 um 17:17
            Permalink

            Liebe Ursula,
            ich bin keine Psychologin. Aber ich denke du brauchst professionelle Hilfe. Deine Zeilen erschrecken mich und haben nichts mehr mit normaler Trauer zu tun. Bitte suche dir umgehend ärztliche Hilfe!

            Alles Gute Gabi

            Antworten
  • 23. Februar 2021 um 8:20
    Permalink

    Am 23. November 2020 musste ich meine Laura nach 14 wundervollen Jahren gehen lassen. Trotz der Gewissheit aufgrund ihrer schweren Erkrankungen (SDÜ, Bauchspeicheldrüsenentzündung und CNI) einzig in ihrem Sinne entschieden zu haben, bleibt das Gefühl des Versagens. Mein Mäuschen, mein Prinzesschen nicht ausreichend beschützt zu haben.

    Ich weiß, dass das völlig unsinnig ist und Krankheiten nun mal auch zum Leben gehören. Kann mir aber trotzdem niemand ausreden.

    Am 23. Januar 2021 zogen 2 sehr junge Katzen (Mädchen 3 Jahre, Katerchen 2,5 Jahre) bei mir ein. Ein Zeichen aus dem Regenbogenland? Vielleicht?! Die beiden Mäusleins leben sich nach und nach ein und holen sich immer mal wieder ihre Knuddeleinheiten ab. Soweit läuft es also völlig normal.

    Heute ist es für mich sehr schwer: Nicht nur, dass heute Lauras Todestag ist (3 Monate), es wird heute auch noch der Bruder meiner Mutter beerdigt, mit dem mich nur wenig persönlich verbunden hat. Ich fahre nur meiner Mutter zuliebe mit, weil sie aufgrund diverser körperlicher Beeinträchtigungen keine langen Strecken über Autobahnen und Landstraßen fahren kann. Aber allein schon der Gedanke, auf diesem Friedhof mit im Grunde völlig fremden Verwandten (eine echte Bindung hat von deren Seite nie bestanden und irgendwann hatte ich auch keine Lust mehr, mich noch weiter zu bemühen) an diesem Grab zu stehen, ist für unerträglich.

    Viel lieber würde ich heute im Laufe des Tages an Lauras Grab gehen und dort meinen Tränen freien Lauf lassen.

    Es tut so unglaublich weh

    Antworten
    • 24. Februar 2021 um 15:35
      Permalink

      Hallo liebe Sabine,
      es tut mir sehr leid, dass du deine Laura verloren hast. Ich hoffe, du hast viel Freude an deinen neuen Katzen auch wenn sie den Verlust nicht wettmachen können.
      Ja, manchmal gibt es Dinge im Leben die man eigentlich nicht möchte, um die man aber nicht herum kommt. Ich hoffe es war nicht so schlimm.
      Versuche nach vorn zu schauen. Es ist gut, dass du es hier nieder geschrieben hast, denn auch das hilft. Alles Gute.

      LG Gabi

      Antworten
      • 28. Februar 2021 um 13:11
        Permalink

        Hallo Gabi,

        vielen Dank für deine lieben Worte.

        Die Beerdigung habe ich einigermaßen hinter mich gebracht.

        Die Trauer um Laura ist so stark und heftig, dass ich den “Mandarinchen” (sie sind beide rothaarig) nicht wirklich ein liebevolles Zuhause für immer geben kann. Zumal sie auch sehr wild und aggressiv miteinander spielen. Ohne Rücksicht auf Verluste rennen die beiden alles nieder. Das macht mein ohnehin schon extrem angeschlagenes Nervenkostüm nicht mit.

        So schwer es mir auch fällt und mir das Herz bricht, habe ich heute früh Kontakt mit dem TSV aufgenommen, der mir die beiden vermittelt hatte. Sie sind jetzt wieder in der Vermittlung und werden in Kürze ausziehen.

        Und dann habe ich vielleicht endlich die Gelegenheit, meine Trauer um Laura wirklich zu verarbeiten. Diese Verbindung, die wir miteinander hatten, kann es kein zweites Mal geben. Nach wie vor laufen permanent die Tränen und die Sehnsucht nach meinem Katzenkindchen wird immer größer.

        Gleichzeitig “funktioniere” ich nur noch. Zeige nicht nach außen, wie schlecht es mir geht, weil nur wenige Menschen wirklich Verständnis dafür haben, dass mir mein Haustier so viel wichtiger ist als ein Mensch.

        Es tut so verdammt weh!

        Antworten
        • 28. Februar 2021 um 13:47
          Permalink

          Hallo Sabine,
          ich habe das Gefühl, das Dich keiner besser verstehen kann als ich.

          Mein Babyblue habe ich nach fast 18 Jahren am 16. Juni 2020 verloren.

          Keinen einzigen Tag, von dem fast 18 Jahren war er ohne mich.

          So viele Gedanken gingen und gehen mir immer noch durch den Kopf!

          Hätte ich mehr tun können? Ich versprach ihm alles wird gut und habe mein Versprechen nicht gehalten.

          Die ersten Wochen danach habe ich sehr schlecht geschlafen, heute geht es wieder, wenn ich nicht an dem bestimmten Tag denke.

          Ich bin bald 61 Jahre und war schon auf so mancher Beerdigung, doch niemals war meine Trauer stärker als bei meinem Babyblue. (Vielleicht bei meinen Vater, der 1983 mit 49 Jahren starb)

          Er war der einzige Kater und er war mein Freund! Ich hoffe er hat genauso empfunden.

          Seinen Kratzbaum, Toilette und Spielzeug habe ich alles noch hier.

          Ob wir (meine Frau und ich) nochmals ein Kater holen, ich weiß es nicht, meine Frau wäre dafür.

          Wenn dann nur 2 Kater und auch da mache ich mir Vorwürfe ihn allein gelassen zu haben.

          Sabine, meine Gedanken sind bei Dir.

          Alles Gute
          Klaus

          P.S. Vielleicht hast Du meine Geschichte ja auch auf diese Seite gelesen
          Du hast recht: Es tut so verdammt weh!

          Antworten
          • 28. Februar 2021 um 17:25
            Permalink

            Hallo Klaus,
            jeder Mensch ist anders und das ist ja auch gut so. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen und dir/euch ermutigen einen (oder zwei) neuen tierischen Mitbewohner alsbald in Erwägung zu ziehen. Mir hat das immer gut getan.

            LG Gabi

            Antworten
        • 28. Februar 2021 um 17:18
          Permalink

          Hallo Sabine,
          das Problem kenne ich nur zu gut, dass kaum Jemand Verständnis dafür hat. Genau deshalb habe ich den Artikel auch geschrieben. Nämlich um darauf aufmerksam zu machen und für mehr Verständnis zu werben.
          Ja, es tut verdammt weh. Ich denke heute noch so oft an meinen Engel und vermisse ihn so sehr. Aber ich bin auch dankbar ihn gehabt zu haben. Wer weiß, ob ich noch einmal so eine Verbindung erleben darf.
          Ich wünsche dir ganz viel Kraft.

          LG Gabi

          Antworten
  • 10. Januar 2021 um 22:09
    Permalink

    Hallo alle zusammen,

    ich bin heute auf diese Seite gestoßen.
    Habe meine kleine Katze verloren. Vermutlich wurde sie bereits am Donnerstag abend vor unserem Haus überfahren. Freitag hat sie mein Mann gefunden und wir haben sie beerdigt.
    Sie war 9 Monate alt, hatten uns auf kleine Kätzchen gefreut.
    Sie war die Enkeltochter unserer großen Mimi. Sie sahen fast identisch aus und Oma Mimi ist mir nun geblieben. Ich kann es einfach nicht ertragen. Immer wieder muss ich weinen. Man macht sich auch Vorwürfe. Wir leben auf einem Dorf, wo eigendlich nicht viel Verkeht gibt und unsere Katzen sind alles Freigänger. Warum musste es gerade meine kleine Minimi treffen.

    ich verkrafte es immernoch nicht. Leider höre ich auch oft diese Sätze, die oben beschrieben werden.

    Sie hat nun ein Platz im Garten gefunden , der Nahe ihrem Lieblingsplatz .

    Es fällt mir unendlich schwer, diesen schnellen Verlust zu verkraften.

    Liebe Grüße

    Janine

    Antworten
    • 14. Januar 2021 um 15:27
      Permalink

      Hallo Janine,
      mein herzliches Beileid. Es tut mir leid, dass du dein Kätzchen auf solche Art so früh verloren hast. Leider ist das bei ungesichertem Freilauf keine Seltenheit. Ich wünsche dir/euch ganz viel Kraft, um den Verlust zu überwinden.

      Alles Gute Gabi

      Antworten
      • 14. Januar 2021 um 17:12
        Permalink

        Danke dir Gabi. Hier wird selten eine Katze überfahren. Zum Glück haben wir noch 2 weitere, die sich bester Gesundheit erfreuen. Aber sie fehlt wirklich sehr. Auch ihre Oma hatte anfangs anderes Verhalten, suchte immer die Plätze ihrer Enkelin auf. Gehe jeden Tag an ihrem Grab vorbei. Das hilft mir auch.

        Bin froh, diese Seite hier gefunden zu haben, sie hat mir sehr geholfen

        Antworten
        • 17. Januar 2021 um 16:17
          Permalink

          Das freut mich Janine. Schade nur, dass es unter solch traurigen Umständen geschehen ist.

          Alles Liebe Gabi

          Antworten
  • 23. Juni 2020 um 18:13
    Permalink

    Auch unser Kater zog sich in den letzten Wochen sehr zurück. Er ging nicht mehr zu meiner Frau ins Schlafzimmer, sondern lag nur noch in meinem Zimmer und ging 3m zum Katzenklo und wieder zurück.

    Auch hörte ich ihn immer wieder atmen. Er trank und aß, dennoch plüsterten sich manchmal sehr seine Seiten auf und er atmete schwer.

    Hier meine traurige Geschichte der letzten Tage/Wochen:

    Meine Frau und ich sind sehr sehr traurig. Unser fast 18jähriger Kater ist gestern, 16.06.2020, vom Tierazt eingeschläfert worden.

    Um 9:40 bekam er eine Narkosespritze, danach übergab er sich sehr ein paar mal und urinierte.

    Um 9:50 bekam er ins hintere Bein die Todesinjektion, um 10:00 war es vorbei, ich war die ganze Zeit mit meinem Kopf neben seinen und streichelte ihn.

    Im Oktober hätten wir ihn 18 jahre gehabt.Wir haben ihn mitgenommen und auf dem Grundstück von meiner Schwester und Schwager begraben. Schwager hatte das Grab schon fertig.

    Er hat einen sehr schönen Platz, wenn wir auf der Terrasse sitzen, liegt er direkt unter einen Baum, ca. 15-20m entfernt.

    Er hatte Wasser in der Brust und Körper und am Herzen einen Tumor.

    Am Freitag, den 5. Juni brachten wir in abend um 21:00 in der Tierklinik. Es wurden Röntgenbilder gemacht und es wurden über 5 dicke Spritzen Wasser aus dem Körper gezogen, er mußte bis Samstag dort bleiben.

    Wir holten ihn Samstag, den 6.Juni ab, bekamen Kortison und Entwässerungstabletten mit. Zuerst schien es, das es gut werden wird. Leider……..

    In den ganzen 18 Jahren, war er nicht ein Tag ohne mich, höchstens ein paar Stunden. Ich bin unheimlich traurig!

    Heute 1 Woche danach: Meine Gedanken sind nur bei ihm, ich werde noch verrückt! Ich liege im Bett, versuche nach der Arbeit zu schlafen und mein Herz beginnt zu rasen………

    Liebe Grüße Monika & Klaus

    Antworten
    • 25. Juni 2020 um 15:14
      Permalink

      Mein herzliches Beileid. 18 Jahre sind eine lange Zeit und entsprechend schwer fällt nun der Abschied. Ich wünsche euch viel Kraft. Es dauert alles seine Zeit auch die Trauer.

      LG Gabi

      Antworten
      • 25. Juni 2020 um 16:13
        Permalink

        Vielen Dank liebe Gabi.

        Es fällt mir unsagbar schwer.

        Ein Arbeitskollege der heute seinen letzten Arbeitstag, vorm Urlaub hatte sagte:

        Wenn ich aus dem Urlaub zurück bin, hast Du hoffendlich Dein Lachen zurück gewonnen.

        Normalerweise habe ich immer viel Spaß gemacht und sehr oft gelacht.

        Im Moment kann ich es nicht.

        Liebe Grüße

        Klaus

        Antworten
        • 26. Juni 2020 um 12:38
          Permalink

          Das ist doch ganz normal Klaus. Setzte dich nicht selbst unter Druck. Du findest dein Lachen wieder. Versprochen :nick: .

          LG Gabi

          Antworten
          • 26. Juni 2020 um 12:50
            Permalink

            Vielen lieben Dank Gabi

            Lieben Gruß

            Klaus

            Antworten
            • 26. Juni 2020 um 13:02
              Permalink

              Aber gerne doch Klaus. Ich habe das selbst erlebt und weiß deshalb genau wie es dir jetzt geht. Aber Kopf hoch du schaffst das.

              LG Gabi

              Antworten
  • 8. Juni 2020 um 2:02
    Permalink

    Hallo, bin hier auf die Seite gestoßen und nur am weinen. Musste Dienstag meine geliebte Katze einschläfern lassen. Erst ein paar Tage vorher bin ich zum Tierarzt, wg ihrem Auge und weil sie viel mehr getrunken hat als sonst. Nach einer Blutabnahme, wurde bei ihr eine Diabetes festgestellt, eine Therapiebesprechung sollte nach Pfingsten gemacht werden, würde ausreichen. Doch schon 2 Tage nach dieser Diagnose hörte mein Schatz auf zu fressen und wir haben, fast weitere 2 Tage versucht sie zum fressen zu bewegen. Ihr Zustand wurde aber immer schlechter und sie konnte plötzlich, auch kaum noch laufen. Nach vielen Telefonaten mit Notdienst, blieb uns wegen der Feiertage nur die Tierklinik und dort fuhren wir dann auch Samstags hin. Dort wurde nochmal Blut abgenommen und ihre Werte waren nicht gut, sie sagten, sie müsse erstmal da bleiben, wir könnten sie morgen besuchen. Wir sind dann hin, es war viel los, ich dürfte nicht zu ihr. Wir hatten kein gutes Gefühl und haben sie abends nach Hause geholt. Wir hatten dann ja den regulären Termin beim Tierarzt, haben morgens früh angerufen, ob wir eher kommen können, es ist jetzt ein Notfall. Meine Süße, sie war so schwach und alles ging so schnell. Jetzt kamen plötzlich noch Tumore dazu, die Ärztin sah keine Hoffnung mehr. Ich vermisse sie so sehr, es tut so weh. Sie wäre jetzt am 11., 11 geworden.

    Antworten
    • 8. Juni 2020 um 16:57
      Permalink

      Hallo Maria,
      es tut mir so leid, dass du deine geliebte Katze verloren hast. Mein herzliches Beileid. Man vergisst seine Katzen nie, aber der Schmerz lässt irgendwann nach. Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft, um die Trauer zu verarbeiten und eines Tages zu überwinden.

      LG Gabi

      Antworten
  • 7. Juni 2020 um 9:50
    Permalink

    Hallo liebe Tierfreunde ich habe gestern meine kleine Süße Jade verloren. Ein Raser fuhr sie an und ließ sie einfach liegen !! Ein Nachbar klingelte an …Wir fuhren sie in die Tierklinik , nachdem der Tierarzt die Erstversorgung durchführte. In der Klinik wurde sie nach 2 Tagen operiert, da ein doppelter Kiefernbruch vorlag . Auch Jochbein war gebrochen aber nicht oparabel .
    Am Nachmittag kommt der Rückruf die Op verlief gut.
    In der Nacht jedoch sammelt sich Wasser in Jades Lunge an .
    Sie kämpft bis zum Mittag des nächsten Tages und verstirbt.
    Ich habe Ohnmachtsgefühle es war gestern erst …Schuldgefühle warum hast du Jade nicht besucht???
    Diese zerfetzen mich ich komme damit nicht zurecht . Das Gefühl das Jade evt. Sehnsucht nach mir hatte es frißt mich auf!!
    Ich habe mich verabschiedet…war 30 Minuten bei ihr und wäre am liebsten gar nicht mehr von ihr gewichen!!
    Ich werde auch die Bilder vom Unfalltag nicht los !!
    Jade hat einen Bruder und er trauert ebenfalls er sucht sie mehrfach täglich drinnen und draußen…ich beschmuse ihn so oft es geht

    Danke das ich hier schreien darf
    Lg

    Antworten
    • 7. Juni 2020 um 17:55
      Permalink

      Hallo Bine,
      es tut mir so leid, dass alles kein unglückliches Ende nahm. Das du dir jetzt Vorwürfe machst kann ich gut verstehen. Aber du kannst es jetzt nicht mehr ändern. Deshalb versuche zur Ruhe zu kommen.
      Wir alle machen Fehler. Das ist nur menschlich. Und keiner ist frei davon. Also verzeihe dir selbst. Nimm Abschied von Jade und kümmere dich besonders um ihren Bruder. Er braucht dich jetzt.
      Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute, damit du dieses Trauma bald überwindest. Fühl dich mal lieb gedrückt.

      LG Gabi

      Antworten
  • 29. April 2020 um 14:50
    Permalink

    Unsere Katze ist gestern gestorben und meine Tochter ist sehr traurig. Zum Glück hat niemand solche dummen Sachen zu ihr gesagt. “Es ist nur eine Katze”, da ist wirklich unsensibel.

    Antworten
    • 30. April 2020 um 15:39
      Permalink

      Hallo Oscar,
      oh das tut mir aber leid für euch :-( . Mein herzliches Beileid.
      Ich wünsche euch alles Gute und ganz viel Kraft besonders auch für deine Tochter.

      LG Gabi

      Antworten
  • 27. November 2015 um 12:00
    Permalink

    Hallo Anja, da hast du recht. Nicht nur ihr Menschen trauert um den Verlust eines geliebten Tieres oder Menschen. Auch wir Hunde trauern sehr. Wenn ein Familienmitglied von uns über die Regenbogenbrücke geht, dann trauere ich immer mit. Ich war auf OPAs Beerdigung. Und auf allen unserere Fellnasen. Ich durfte mich immer von den Fellnasen durch einen Schnupperer und Schlabberer verabschieden. Das ist mir immer sehr wichtig. Es bleibt eine Lücke. Diese kann niemals ersetzt oder geschlossen werden. Jedes Lebewesen ist einzigartig. In Gedenken an unsere Lieben…
    Odie

    Antworten
  • 21. November 2015 um 20:21
    Permalink

    Wenn ein geliebtes Tier über den Regenbogen geht, ist das sehr schwer zu verkraften. Es ist eben wie ein Kind oder ein Familienmitglied, dass stirbt und nicht mehr da ist. Einige Menschen im Umfeld verstehen die Trauer um ein Tier nicht, weil sie selbst nie ein hatten. Aber es fehlt eben was gewohntes. Etwas Liebes.
    Jeder geht mit Trauer anders um, aber alle beschäftigt es doch sehr und die Lücke im Leben, die Stille in der Wohnung, das ständige Denken: gleich kommt er um die Ecke, nimmt einen schon sehr mit. Manche sagen – nie wieder ein Tier. Andere versuchen die Leere zu füllen, in dem sie ihre Liebe einem neuen Lebewesen schenken. Aber niemals ist das Tier vergessen. Es fehlt immer und es werden auch immer wieder Tränen fließen.
    So war es jedenfalls bei uns – unser Murmel ist nicht vergessen. Wir denken, dass er auf uns und die neuen Plüschies aufpasst.
    DIe Erinnerung muss man hochhalten.
    Liebe Grüße
    Georg und Anja

    Antworten
    • 22. November 2015 um 19:59
      Permalink

      Liebe Anja,
      jedes deiner Worte findet meine ungeteilte Zustimmung. Du sprichst mir aus dem Herzen.

      Liebe Grüße Gabi

      Antworten
    • 8. Juni 2020 um 21:30
      Permalink

      Durch meine starke Trauer habe ich versucht im Internet herauszufinden, ob das noch normal ist, wenn es sooo sehr schmerzt, seinen geliebten Kater zu verlieren. Ich hätte nie gedacht, dass ich meinen 18 Jahre und 9 Monate alten Maine Coon “Ratz” (Lupino’s Challenge) so sehr vermisse, dass es mich immer wieder zum Weinen bringt.

      Gerade durch die Corona Krise haben wir die letzten Wochen sehr intensiv miteinander verbringen können, was das Einschläfern aufgrund von Tumoren, etc. am Ende nicht leichter machte.
      Fast 19 Jahre hat er mein Leben bereichert, war für mich immer da und hörte mir zu, obwohl er schon lange taub war. Es war fast unheimlich, wie er immer wusste, was ich von ihm wollte. Das war hoffentlich oft genug auch anders herum der Fall, weshalb er in den letzten Wochen starke Schmerzmittel erhalten hatte. Ohne die Tumoren wäre er sicher 19, vielleicht sogar 20 geworden, doch eine Therapie wollte ich ihm nicht mehr zumuten.
      Ich vermisse ihn so sehr, wie ich nie erwartet hätte. Jedenfalls anfänglich steht die Trauer dem eines vollwertigen Familienmitgliedes kaum nach. Es war meine erste Katze und es wird meine letzte bleiben. Diese Trauer möchte ich nicht noch einmal erleben müssen. Das denke ich jetzt jedenfalls.
      Danke für das Durchlesen.
      Mein Beileid gilt auch den anderen Kommentatoren.

      Antworten
      • 9. Juni 2020 um 14:58
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        Hallo Andre,
        erst einmal mein herzliches Beileid zum Verlust deines geliebten Katers.
        Ich weiß nicht welche Antwort du auf deine Frage gefunden hast, ob es normal ist, wenn es sooo sehr schmerzt. Aus meiner ganz persönlichen Erfahrung kann ich dir sagen ja das ist es.
        Das du jetzt denkst du möchtest das nicht noch einmal erleben ist auch völlig normal. Diese Reaktion kenne ich von anderen Tierfreunden ebenso wie von mir selbst. Und ich weiß auch was gewöhnlich dann passiert. Man schafft sich ein neues Tier an. Wirklich. Das habe ich schon mehrfach erlebt. Und genau das wünsche ich dir auch.
        Du wirst es spüren, wenn es soweit ist. Und sollte es bei dir anders sein, dann ist es eben so. Tue einfach was dein Herz dir sagt und das ist dann das Beste für dich.
        Wie auch immer es für dich persönlich ausgeht, lass uns daran teilhaben und melde dich wieder.

        Alles Gute Gabi

        Antworten

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