Wenn man mit Katzen zusammen lebt, dann entstehen auch jede Menge Fotos. Dabei merkt man sehr schnell wie schwer es ist, wirklich gute Katzenfotos zu machen. Aber wie geht Katzenfotografie und was sind die Geheimnisse guter Katzenfotos?

Katzenfotografie. Geheimnisse guter Katzenfotos
Katzenfotografie. Geheimnisse guter Katzenfotos

Katzenfotografie

Typische Fehler von Hobbyfotografen

Da Katzen nun mal keine starren Objekte sind und sich bewegen ist es gar nicht so einfach das gewünschte Motiv auf Foto festzuhalten. Denn hat die Katze eben noch so toll posiert, ist das auf dem Katzenfoto nämlich gar nicht mehr so.

Zu schnell hat sie ihre Position gewechselt und man hat die Gelegenheit verpasst. Denn man kann, anders als bei Menschen, den Katzen nicht sagen wie sie posieren sollen. Dazu kommt noch, dass es unterschiedliche Temperamente gibt.

Und dann kommen eben auch einmal solche Katzenfotos mit Überraschungseffekt dabei heraus wie dieses hier.

Katzenfotografie. Objekte in Bewegung
Katzenfotografie. Objekte in Bewegung

Dieses Bild entstand im örtlichen Tierheim. Zum Glück hatte ich das Foto noch, denn so ist es hier als Lehrbeispiel doch noch zu etwas nütze. Und dann habe ich noch ein anderes Beispiel für einen ziemlich missglückten Schnappschuss.

Katzenfotografie. Oh Schreck
Katzenfotografie. Oh Schreck

Ups, da hatte sie sich wohl jemand ziemlich vor dem Blitz erschrocken und die Augen ganz weit aufgerissen.

Du wirst mir jetzt sicher zustimmen. Das sind alles andere als schöne Katzenfotos und das erkennt sogar der Laie auf den ersten Blick. Aber wo liegen genau die Fehler die hier begangen wurden? Und vor allem wie kann man es besser machen?

Zum einen wurden diese Bilder aus einer völlig falschen Perspektive geschossen. Dazu kommt noch das die Lichtverhältnisse hier alles andere als ideal waren. Es war einfach viel zu dunkel und so löste dann auch der Blitz aus. Und das sollte man bei der Katzenfotografie möglichst vermeiden.

Aber auch als Hobbyfotograf kriegt man gute Katzenfotos hin, wenn man weiß, worauf man achten muss. Und deshalb verrate ich auch nun wie es besser geht.

 

Katzenfotografie. Geheimnisse guter Katzenfotos

Da es bei der heutigen Technik kein Problem mehr ist viele Fotos zu machen, kommt hier auch schon der erste Tipp. Und das sind die Serienfotos. Das heißt, du machst einfach mehrere Fotos kurz hintereinander, indem du zügig mehrmals den Auslöser drückst.

Und mit etwas Glück kannst du dich dann schon über ein erstes schönes Katzenfoto freuen, so wie in diesem Beispiel zu sehen ist.

Zum öffnen der Galerie das erste Foto anklicken.

Bereits nach vier Versuchen hat sie dann endlich direkt in die Kamera geschaut. Und damit war das Bild auch schon im Kasten. Obwohl sich die Katze hier auch bewegt hat ist also trotzdem ein schönes Foto gelungen einfach nur indem ich Serienfotos gemacht habe.

Doch das ist nicht der einzige Trick den ich hier angewandt habe. Denn im Gegensatz zu den oberen Katzenfotos sind diese Bilder bei Tageslicht entstanden. Siehst du den Unterschied? Und dadurch hat der Blitz nämlich auch nicht ausgelöst. Das ist wichtig um Katzenaugen natürlich abzulichten.

Außerdem habe ich auf einen ruhigen neutralen Hintergrund geachtet. Denn der ist für ein gelungenes Foto ebenfalls wichtig. Die Gegenbeispiele sieht man im direkten Vergleich wieder auf den oberen Bildern. Und ich habe noch darauf geachtet, dass sie ganz auf dem Foto ist was mir mit jedem Versuch besser gelang.

 

Katzenfotografie. Das Zwischenfazit

Bereits die wenigen hier angewandten Tricks lassen also sofort einen großen Unterschied in der Katzenfotografie erkennen. Und dafür muss man kein Profi sein.

Natürlich will ich auch nicht verschweigen, dass Geduld bei der Katzenfotografie unabdingbar ist. Das ist besonders wichtig, wenn man ein lebhaftes Katzenmodel vor sich hat. Denn man kann der Katze eben nicht sagen, wie sie sich hinsetzen und gucken soll.

Außerdem sollte man möglichst bei Tageslicht fotografieren und ganz ohne Blitz. Und das ist mit der beste Tipp, denn dadurch gelingen wesentlich bessere Katzenfotos. Ein ruhiger Hintergrund lässt das Bild zudem viel harmonischer erscheinen.

Serienfotos gepaart mit einer gehörigen Portion Geduld, einem ruhigem Hintergrund und Tageslicht haben nun also ein deutlich besseres Foto entstehen lassen.

Und so geht es weiter. Katzen fotografieren. Die besten Tipps

 

(Zuletzt aktualisiert im April 2021)



Katzenfotografie. Geheimnisse guter Katzenfotos
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12 Kommentare zu „Katzenfotografie. Geheimnisse guter Katzenfotos

    • 11. Februar 2015 um 17:22
      Permalink

      Da hast du vollkommen recht liebe Frauke. Übung macht den Meister.

      LG Gabi

      Antworten
  • 10. Februar 2015 um 12:19
    Permalink

    Hehe…das letzte Bild ist echt ein Hingucker. Wie weit die Äuglein da aufgerissen war’n! Süß!

    LG
    Malina!

    Antworten
  • 9. Februar 2015 um 21:41
    Permalink

    Die Übung machts, liebe Gabi, auch wenn es manchmal nervt, wenn die Dosies immer mit der Blitzdingse rumlaufen, aber es hilft :-D
    Und das Foddo mit den großen überrascht dreinschauenden Glubschen ist doch einwandfrei :-)
    Schnurrer Engel und Teufel

    Antworten
    • 10. Februar 2015 um 19:21
      Permalink

      Schön das dir das Foddo so gut gefällt :yeah: .

      LG Gabi

      Antworten
  • 9. Februar 2015 um 17:05
    Permalink

    Du hast vollkommen recht: Katzen fotografieren ist häufig eine Herausforderung. Gerade in der dunklen Jahreszeit. Ich fotografiere im Moment meistens mit indirektem Blitz. Vor allem um grüne Augen zu vermeiden, aber auch um die Miezen nicht zu erschrecken. Klar ist da auch immer Ausschuss dabei. Mal mehr, mal weniger…
    Und manchmal ist Bewegungsunschärfe auch das i-Tüpfelchen. ;)

    Viele liebe Grüße von Kerstin

    Antworten
    • 9. Februar 2015 um 19:18
      Permalink

      Ja, jetzt wenn es noch zeitig dunkel wird, kommt man ohne Blitz kaum aus. Aber das ändert sich ja bald wieder…

      LG Gabi

      Antworten
      • 9. Februar 2015 um 20:56
        Permalink

        Bei mir ist das genauso,aber manchmal hab ich Glück,so wie letztens.Der eine liegt immer auf dem Sofa in einer Fließdecke,der andere ist darüber beleidugt und kommt nicht auf’s Sofa.Vor deri Tagen war das anders.Beide lagen auf der Fließdecke.Körper aneinandergepresst.Keiner wollte auch nur ein Millimeter abgeben.Das mußte ich fotografieren und ist mir auch gelungen.Schick ich dir zu,Gabi,kannst das beste mal im Blog setzen,wenn du willst.

        Antworten
        • 9. Februar 2015 um 21:01
          Permalink

          Ach ja.Hab mir auch von Olympus eine Digitalkamera angeschaft,mit einer Enstellung für schnelle Bewegungen.Extra für Sport un spielende Kinder.Ja,und natürlich auch für springende Katzen.Sehr imposante Bilder,wenn die Katze scharf auf dem Bild erscheint und die Pfoten sind noch in der Luft.

          Antworten
  • 9. Februar 2015 um 16:31
    Permalink

    Ich habe auch so einige Fehlschnappschüsse.
    Entweder pfotelt ein Kater direkt vor die Linse, oder man hat von einer eine Nase eine Nahaufnahme, weg gesprungen und und und.

    Löschen mag ich sie auch nicht *g* Wenn ich unseren Jahresrückblick mache, dann durchforste ich ja die gesamten Bilder. Oh, das ist dann immer toll und manches Mal müssen wir dann auch lachen ‘weißte nach, da hat XXX das gemacht’

    LG
    Marlene

    Antworten

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