Anschaffung Katze
Anschaffung Katze

Bei der Anschaffung einer Katze ist ihre Lebenserwartung nicht ohne Bedeutung. Denn man muss sich bewusst werden welche Verantwortung man dabei übernimmt und vor allem auch für wie lange. Aber wie alt werden Katzen eigentlich?

Die Lebenserwartung der Katze ist abhängig von der Art der Haltung (Wohnungskatze oder Freigänger), ihrem Gesundheitszustand, der Ernährung, ihren Erbanlagen, der Rasse und der tierärztlichen Versorgung. 

 

Katzen Durchschnittsalter. Wie alt werden Katzen?

Einen entscheidenden Einfluß auf die Lebenserwartung hat vor allem aber die Art der Haltung. Während unsere Wohnungskatzen im Durchschnitt 12 bis 15 Jahre alt werden, liegt das Durchschnittsalter ihrer Artgenossen mit Freilauf bei nur der Hälfte.

Studien in Schweden und Frankreich kamen zu noch drastischeren Ergebnissen. Demnach haben freilaufende Kater nur eine Lebenserwartung von drei Jahren während sie bei weiblichen Katzen bei maximal vier Jahren liegt.

Da es sich hier nur um Durchschnittswerte handelt ist sowohl bei Wohnungskatzen als auch bei Katzen mit Freigang auch ein niedrigeres oder höheres Alter möglich. Dabei können insbesondere unsere Wohnungskatzen durchaus ein Alter von 20 Jahren oder mehr erreichen. Das Zusammenleben mit uns Menschen wirkt sich also positiv auf ihre Lebenserwartung aus.

Katzen Lebenserwartung. Wie alt werden Katzen?
Katzen Lebenserwartung. Wie alt werden Katzen?

Die Gründe für die niedrige Lebenserwartung von freilaufenden Katzen sind vielfältig. Denn Streuner haben meistens keinen Impfschutz und sind den Gefahren der Natur schutzlos ausgeliefert. Dadurch sind sie anfälliger für Krankheiten und Verletzungen. Zudem fallen viele Katzen die in Städten leben dem Straßenverkehr zum Opfer. Aber auch Revierkämpfe und deren Verletzungen setzen Freigängern zu.

 

Wie alt ist die älteste Katze der Welt?

Die älteste Katze der Welt lebte in den USA genauer gesagt im US-Bundesstaat Texas. Sie hieß Creme Puff und starb 2005 in einem stolzen Alter von unglaublichen 38 Jahren und drei Tagen. Das Klima von Texas scheint besonders Katzen gut zu tun. Denn auch Scooter ein Siam Kater ist dort beheimatet.

Er ist bereits über 30 Jahre alt und die derzeit älteste lebende Katze. Dabei erfreut er sich bester Gesundheit und steht seit 2016 im Guinness Buch der Rekorde. Viel Bewegung, eine unbändige Neugier auf Neues und die Liebe zu Menschen haben ihn nach Aussagen seines Frauchens Gayl Floyd so alt werden lassen. Er kam am 26. März 1986 zur Welt.

 

Katzenalter in Menschenjahren

Viele Katzenbesitzer fragen sich wie alt ist meine Katze in Menschenjahren? Denn ihre Entwicklung schreitet viel schneller voran als unsere. Als grobe Orientierungshilfe kann dafür die folgende Tabelle heran gezogen werden.

Diese sollte jedoch nicht als absolutes Dogma gesehen werden. Denn wissenschaftlich bewiesen ist das nicht. In den ersten Lebensjahren wachsen unsere Katzen sehr schnell heran und werden erwachsen. Später jedoch verlangsamt sich dieser Prozess dann wieder.

Katzenalter in Menschenjahren
Katzenalter in Menschenjahren

 

So steigerst du die Lebenserwartung deiner Katze

Um deiner Wohnungskatze ein langes Leben zu ermöglichen kannst du einiges tun. Eine hochwertige Ernährung, die regelmäßige tierärztliche Versorgung verbunden mit dem Aufbau eines ausreichenden Impfschutzes sowie viel Zuwendung und eine ausreichende Beschäftigung gehören hier zu den Grundpfeilern.

Ebenso trägt die Kastration beider Geschlechter zu einer höheren Lebenserwartung bei. Denn dann werden die Tiere viel häuslicher und streunen weniger. Außerdem ist es wichtig deine Wohnung katzensicher zu gestalten, um schlimme Unfälle zu vermeiden.

Und es versteht sich wohl von selbst, dass man bei einem Krankheitsverdacht umgehend einen Tierarzt aufsucht und eine Behandlung einleiten lässt.

All dies trägt wesentlich zur Gesunderhaltung deiner Katze und einer höheren Lebenserwartung bei. Aber dennoch kann es auch bei bester Pflege passieren, dass die Katze nicht so alt wird.

Wenn Katzen älter werden dann benötigen sie mehr Ruhe und Zuwendung. Sie dösen oder schlafen dann viel länger und sind nicht mehr so aktiv. Dafür suchen sie vermehrt den Kontakt zu uns Menschen zum Schmusen und Streicheln. Gesundheitliche Probleme können dann vermehrt auftreten müssen aber nicht.

Jede Lebensphase einer Katze hat ihre ganz besonderen Reize. Das weiß jeder Katzenhalter der schon länger die Gesellschaft dieser wunderbaren Tiere genießt und sie bis ans Ende ihres Lebens begleitet hat. Die Gedanken an die schwersten Stunden im Leben eines Katzenhalters der Trauer um die Katze wollen wir dabei nur all zu gern verdrängen.

 

Katzen Lebenserwartung. Und was ist deine Erfahrung?

Eine hohe Lebenserwartung unserer Katzen ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Einige davon können wir als Katzenhalter beeinflussen, aber andere wie gute Gene und die Rasse wiederum nicht.

Auch ein gutes seelischen Gleichgewicht spielt bei unseren Katzen eine nicht unwesentliche Rolle für ihr Wohlbefinden. Und die nimmt ebenfalls einen entscheidenden Einfluß auf ihren Lebenswillen.

Wie alt sind deine Katzen geworden und was hast du dazu beigetragen, dass sie so alt wurden? Welche Erfahrungen hast du mit älteren oder alten Katzen gemacht?

 

Katzen Lebenserwartung. Wie alt werden Katzen?
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17 Gedanken zu „Katzen Lebenserwartung. Wie alt werden Katzen?

  • 10. September 2018 um 1:16
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    Hallo Gabi
    dann trage ich mal etwas zu meinen verstorbenen 4 kastrierten Teilzeit-Freigängern (von morgens bis abends) bei:

    Mein erster Kater Bibi von 6/1971 (Wald- & Wiesenkater vom Gutshof) besuchte den Tierarzt nur zum Kastrieren und später wegen eines vereiterten Zahnes, der gezogen wurde. Impfungen waren damals genauso unüblich wie besondere Futtersorten. Es gab Feuchtfutterdosen, ab und an etwas Brekkies, gekochte Lunge, etwas vom Tisch, Schiergehacktes am Wochenende und er liebte Schokolade :-( So wurde er über 18 Jahre alt.

    Herr Katze 5/1994 (Perser-/Britisch Kurzhaar-Mix) bekam bis zum 5. Lebensjahr verschiedene häufig beworbene Marken-Feucht- & Trockenfutter. Ab dem 5. Lebensjahr bekam er dann auch das gute Hills und andere teurere Sorten. Auch bei ihm gab es von klein auf vom Tisch Probierhappen, aber die Versuche meiner Großmutter ihm Schokolade anzubieten, ignorierte er glücklicherweise. Bald darauf nahm er aber trotzdem an Volumen zu, hatte Probleme mit Struvitsteinen und besuchte nicht nur zum Impfen den Tierarzt. Leider liebte er aber weiterhin sein Hills & Co Trockenfutter. Im März 2010 bekam er eine heftige Maulentzündung, die die Tierärzte leider allzu üppig mit Antibiotikum & Cortison behandelte. Dann kam noch ein Langzeit-Cortison on Top, das zu Diabetes führte. Dazu eine Blasenentzündung und ein überdosiertes Schmerzmittel. Aber trotzdem wollte er nicht aufgeben und wurde fast 16 1/2 Jahre alt.

    Unsere kleine Maus 8/2001 und Allegra 6/2001 (beide Russisch Blau von Züchtern) bekamen bis zum 9. Lebensjahr die ganze Palette aller Marken- Feucht- & Trockenfutter. Von dem bösen Zucker & Getreide im Futter erfuhren wir erst, als Allegra 2010 die Diagnose Diabetes erhielt. Danach bekam sie Insulin, und wir versuchten das Trockenfutter zu reduzieren, sowie für beide Katzendamen möglichst nur noch zuckerfreies Futter mit geringem Getreideanteil zu kaufen.
    Maus erkrankte mit etwa 15 Jahren an einer chronischen Darmentzündung unbekannter Ursache, an der sie im Alter von 15 1/2 Jahren verstarb.
    Allegra versuchten wir nach der Diabetes-Diagnose ein stressfreies Leben zu ermöglichen. Das Insulin haben wir nach einer sehr schwierigen Anfangsphase absichtlich unterdosiert und die Spritz-Intervalle verlängert, da unsere arme Katze damals nur noch müde auf dem Kissen lag. So gelang es uns ihr noch über 8 Jahre durch eine ganz individuelle Behandlung ein recht entspanntes Leben zu ermöglichen. Sie wurde 17 Jahre und fast 2 Monate alt und ist in diesem heißen Sommer wahrscheinlich durch den Durchzug im Haus an einer Lungenentzündung gestorben.
    Beide Katzen wurden anfangs regelmäßig geimpft, später jedoch nur ca. alle 3 bis 4 Jahre.

    Alle 4 Freigänger-Katzen hatten jedoch auch das Glück, dass sie Siedlungskatzen waren, und die Zahl der dort auch freilaufenden kastrierten Katzen sich in Grenzen hielt.

    Ein Nachbar Kater wurde auf unserer Straße jedoch überfahren, und andere waren plötzlich spurlos verschwunden, da sie Katzenklappen hatten, die Tag und Nacht für sie geöffnet waren …

    VG Silke

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    • 10. September 2018 um 17:33
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      Hallo Silke,
      vielen Dank für diese ausführlichen und interessanten Einblicke. Bei der Schokolade bin ich allerdings etwas zusammen gezuckt. Was für uns ein Genussmittel ist, das ist für unsere Katzen leider giftig. Grund ist der darin enthaltene Kakao.
      Deine Katzen haben alle trotz einiger Problem ein schönes Alter erreicht. Das ist doch toll.

      LG Gabi

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      • 10. September 2018 um 18:29
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        Hallo Gabi,
        ich war auch wirklich heilfroh, als der zweite Kater das Schokoladenangebot ignorierte. Zu dem Zeitpunkt hatte ich nämlich längst erfahren, dass sie für Katzen giftig ist. Nur der erste Kater war halt total darauf fixiert, schon wenn das Papier raschelte: Und erstaunlicherweise ist er ja trotzdem bisher der Älteste unserer Katzen gworden. Gut, dass Du hier noch mal darauf hingewiesen hast!
        Aber es gab und gibt eben noch immer vieles was Katzenhalter nicht wissen. Mir wurde zum Beispiel vor Jahren Teebaumöl von einer Katzenbesitzerin als Desinfektionsmittel empfohlen :-( Und die Begeisterung für Schwarzkümmelöl gegen Zecken macht wohl auch leider manchmal vor Katzen nicht halt.
        Vor einigen Wochen hatte mein Mann versehentlich für uns und die Katzenmädchen ansonsten ungewürztes Huhn im Gemüse-Zwiebelsud zubereitet. Es hat einige Zeit gedauert, bis wir herausfanden, warum sie das Huhn zunächst nicht fressen wollten und dann tagelang ziemlich appetitlos waren. Und das, obwohl wir wissen, dass auch Zwiebeln gefährlich sind.

        Übrigens spielte unsere Maus früher gern mit den getrockneten Rispen von Coctailtomaten. Das so etwas auch nicht toll ist, habe ich jetzt erst durch Deinen Balkon-Pflanzen- Post erfahren. Man lernt nie aus!

        LG Silke

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        • 11. September 2018 um 5:46
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          Und das fiel mir gerade eben noch zum Thema Tomaten & Katzen ein: Zu der Zeit, als ich für unsere Maus & Allegra und Hern Katze bei meiner Mutter auch noch 400g Dosen Katzenfutter besorgte, gab es von Felix eine Sorte in Tomatengelee. Wie soll man dann als Katzenhalter darauf kommen, dass Tomaten giftig sind?
          Daher war ich auch nur etwas entnervt, als unsere kleine Flo sich dann ständig Kirschtomaten vom Sideboard spielte, sie als Beute stolz umhertrug oder wie ein Bällchen durch den Raum kullerte. Sie hatte wirklich genug anderes Spielzeug und 2 Katzenkinder zum Toben …
          Alle möglichen Gefahren sind wohl wirklich nicht zu beseitigen. Dafür sind auch Katzen zu unterschiedlich.
          So, nun ist mein Kommentar ein Mix aus 3 Deiner interessanten Posts geworden: Lebenserwartung, Wohnungskatze oder Freigänger und Giftgefahr bei Katzen – nicht nur auf dem Balkon. Übrigens hatte ich Allegra häufiger dabei beobachtet, wie sie an unserem Schnittlauch-Topf in der Küche knabberte. Sie hatte immer einen großen Bedarf an frischem Gras, und das war zu dem Zeitpunkt mal nicht ausreichend vorhanden …
          LG Silke

          Antworten
          • 11. September 2018 um 17:45
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            Hallo Silke,
            es stimmt man lernt im Leben nie aus. Zum Glück interessieren sich Katzen auch für vieles nicht was ihnen gefährlich werden könnte. Aber ich finde es ist gut als Katzenhalter darüber Bescheid zu wissen und dann entsprechend zu reagieren.
            Meine Ronja knabbert auch gern an Grünzeug, dass auf dem Balkon oder in der Küche steht. Deshalb vermeide ich auch Schnittlauch. Stattdessen kaufe ich Lauchzwiebeln und die lagere ich im Kühlschrank. Da kommt sie nicht ran.

            LG Gabi

            Antworten
            • 11. September 2018 um 19:28
              Permalink

              Tja, bei uns hat sich aber ein Topf Schnittlauch vor Jahren auf dem fast 20qm großen Gründach ausgesamt. Inzwischen haben wir da eine Schnittlauchwiese, wo sich unsere 3 Dachkatzen täglich bedienen könnten. Bärlauch gibt es reichlich im Garten. Und nun habe habe ich vor einigen Tagen erfahren, dass auch Farne gefährlich sind – war mir ebenfalls neu. Freigänger leben halt gefährlich. Unser Garten ist eigentlich voller Giftpflanzen. Wahrscheinlich hatte Finja vor einigen Tagen deswegen auch ca. 10 Minuten lang Schaum vorm Maul, als sie aus dem Garten kam. Gleich ab zum Tierarzt, aber als wir dort ankamen, war sie schon fast wieder normal und der Tierarzt konnte zum Glück nichts feststellen. Auch Katzen müssen leider lernen ;-( Denn Gefahren lauern überall in der Natur …
              Aber bei Katzen, die nur in der Wohnung gehalten werden ist die Gefahr des Pflanzenknabberns wesentlich größer. Aus Langeweile, oder sie möchten ihren natürlichen Bedarf an etwas decken und müssen dann auf andere Dinge ausweichen. So wie Allegra im Winter den Schnittlauch im Topf probierte, da im Garten kein frisches Gras mehr war, und unsere Katzengraskultur im Haus leider auch nicht mehr mundete.
              LG Silke

              Antworten
  • 24. Februar 2018 um 0:22
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    Meine erste Katze (Morle) war reine Freigängerin (sterilisiert). Damals (vor etwa 30 Jahren auf dem Lande) wusste man noch nicht viel von Impfungen und gesunder Ernährung für Katzen. Trotzdem wurde sie 18 Jahre alt. Liebe Grüße, Nicole.

    Antworten
    • 24. Februar 2018 um 13:12
      Permalink

      Hallo Nicole,
      das ist doch schön zu hören, dass sie so alt geworden ist. Sicher hatte sie dort ein gutes Leben.

      LG Gabi

      Antworten
  • 26. September 2017 um 1:37
    Permalink

    Von meinen bisherigen Katzen wurde eine 3 Jahre alt (war schwer herzkrank), eine 15, eine 16 Jahre, eine 17, zwei 18 und mein Bärli 19 Jahre alt ( er war sechs Jahre lang blind, hatte sich aber sehr gut damit arrangiert) und eine andere wurde bei einer Urlaubsvertretung auch nur 3 Jahre alt (woran sie starb hat mir niemand erklären können)

    Antworten
    • 26. September 2017 um 18:00
      Permalink

      Dann liegen ja die meisten Katzen auch um den Durchschnittswert oder höher. Drei Jahre ist natürlich sehr bedauerlich und man fragt sich unweigerlich warum. Das ist sehr verständlich liebe Ingrid.

      LG Gabi

      Antworten
  • 25. September 2017 um 11:09
    Permalink

    Felix wurde 16,5 Jahre alt. Hatte bis zuletzt alle seine Zähnchen.
    Aufgrund einer Struviterkrankung im Alter von 4 Jahren hatte ich immer gedacht, dass er irgendwann mit den Nieren zu tun bekommt. Da ich mich direkt in die Krankheit eingelesen habe, viel mit der damalige TÄ zusammen gemacht haben, hatte wir es nach gut einem Jahr wieder in den Griff bekommen. Jährlich dann immer Blut und Urin zu Check untersuchen lassen. Seine Leber und sein Immunsystem waren bei ihm das damailge Problem :'(

    Die Katze von meiner Tante ist inzwischen 20 Jare alt. Arthrose hat sie und läuft etwas holprig. Ansonsten die Alters Weheehchen. Raus geht sie zwar noch, jedoch bleibt sie direkt beim Haus. Ist meine Tante auch ganz frog drüber, denn ob sie den nachbarkater hören würde ist fraglich ;)

    LG
    Marlene

    Antworten
    • 26. September 2017 um 17:58
      Permalink

      Alles Gute für die alte Dame von deiner Tante. Ist doch gut, dass sie immer noch raus geht. Wenn es eine ruhige Umgebung ist kann ja nix schief gehen.

      LG Gabi

      Antworten
  • 13. September 2017 um 12:51
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    Tja, da kann ich bis jetzt nicht soviel beitragen. :-)

    Der erste Kater meiner Oma, an den ich mich als Kind erinnern kann, wurde nur ca. 6 Jahre alt. Er bekam Krebs und musste eingeschläfert werden.
    Kater Nummer 2 der Oma wurde knapp 15 und seine Nieren spielten hinterher nicht mehr mit.
    Beide wurden immer mit Supermarktkatzenfutter gefüttert. Vorwiegend gab es Nassfutter und ab und an die “guten” Brekkies als Leckerlie.

    Unsere eigenen Katzen fressen vorwiegend Trockenfutter (und hier bis auf einige Ausprobieraktionen immer Hills). Nassfutter mögen sie nur, wenn es Sheba ist und das fordert zumindest unser Yuri täglich ein und so teilen sich hier 4 Katzen (bis April ja 5) 2 Schälchen Sheba am Tag. Also ein verschwindend geringer Teil, einfach für den Geschmack. ;-)

    Leah, die Schwester von Linus starb mit 10 Jahren an Lymphdrüsen-Krebs, sonst war sie fit und hatte noch alle Zähne. Linus folgte ihr mit 15 Jahren und starb an Blasen-Krebs. Er hatte die letzten Jahre eine Nahrungsmittelallergie und musste täglich Kortison nehmen. Er hatte schlechte Zähne und sie mussten ihm bis auf die 4 Fangzähne alle gezogen werden im Laufe der letzten Jahre.

    Unser Nino ist mittlerweile 14 Jahre alt und bis auf sein Asthma, was er vor ca. 4 Jahren bekam, ist er topfit. Zähne hat er allerdings auch nur noch 2. ;-) Die Zähne waren wohl genetisch bedingt schlecht. Verwandschaft von ihm, hatte das gleiche Problem.

    Yuri wird in 5 Wochen 16 Jahre alt. Er hat noch alle seine Zähne (nur von den winzigen ganz vorn fehlen welche). Seine Nierenwerte sind nicht so berauschend, aber auch nicht mega bedenklich, das ist dem Alter geschuldet. Arthrose hat er seit ein paar Jahren vorne und er geht dadurch etwas unrund.

    Und die beiden Lütten sind ja erst 5 bzw. 4 … da kann ich noch nix zu sagen. :-)

    Ansonsten werden die Katzen jeden Abend mit Spielzeug bespaßt. Wer mitmachen will, macht mit und wer nicht will, der nicht. Im Endeffekt spielen meist Humbi und Rosie und die 2 Alten gucken zu. Die haben es nicht mehr so mit spielen. Ansonsten spielen Humbi und Rosie natürlich auch miteinander. :-)

    LG Frauke

    Antworten
    • 14. September 2017 um 13:51
      Permalink

      Liebe Frauke,
      vielen Dank für diese Einblicke :-) .
      Bei Facebook meinten einige Katzenfreunde, dass ich die Zahl nach oben korrigieren müsste. Aber ich sagte ihnen dann, dass es sich auf dem Bild um Durchschnittswerte handelte. Diese Katzenfreunde hatten das Glück, dass ihre Katzen ein ganzes Stück älter wurden.
      Mein erster Kater hatte beizeiten ein Nierenleiden und wurde dadurch nur 7 Jahre alt. Danach wurde es dann deutlich besser und ich hatte ziemlich gesunde Tiere. Ich hoffe natürlich, dass das auch so bleibt. Mit den Zähnen gab es dabei keine größeren Probleme.
      Spielen steht bei uns auch täglich auf der Tagesordnung besonders bei Ronja, denn sie hat Energie für zwei und braucht das um sich auszupowern.

      LG Gabi

      Antworten
  • 6. September 2017 um 22:57
    Permalink

    Dazu muß ich sagen,der Kater meiner Schwester wurde auch 27 Jahre.
    Mit meinem Kater Paulchen war ich,auch einige Zeit her,beim TA,weil er so schlecht gefressen hat.
    Auch jetzt 16 Jahre alt.Ich hab ihn komplett groß durchchecken lassen und habe mich auf dem schlimmsten vorbereitet.Bei Bekanntgabe der Untersuchung war ich erstaunt.Alles kerngesund,bis auf die Schilddrüsen,sind erweitert.Er wurde medikamentös eingestellt und seitdem frisst er wieder gut.
    Laut TA könnte er damit 100 Jahre werden.
    Er war 1 Jahr alt,als ich ihn bekam.Man gab ihm nur ein paar Lebensjahre,weil sein Immunsystem kaputt war.Mein ZA zu meiner Aussage: :kratzen: :unsicher:

    Antworten
    • 7. September 2017 um 15:16
      Permalink

      Hallo Harry :winks: ,
      es freut mich, dass es Paulchen nun wieder gut geht. Und wenn der Check so positiv ausfällt ist man auch immens erleichtert, stimmts? Das ist in dem Alter ja nicht immer so.
      Ich wünsche euch jedenfalls noch viele schöne gemeinsame Jahre. :-)

      Alles Gute Gabi

      Antworten

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