Ich wollte einfach ein paar Tage an die Ostsee fahren. Dann schön am Strand spazieren gehen, das Meer genießen und natürlich auch viel von der Umgebung sehen. Freunde hatten immer mal wieder von der Insel Fehmarn geschwärmt.

Und da ich dort noch nie zuvor war buchte ich einen Kurzurlaub, um mir die Insel Fehmarn anzuschauen. Das Programm klang ziemlich vielversprechend. Außerdem wurde die drittgrößte Insel Deutschlands im Reisekatalog mit Sonneninsel geworben. Und das hörte sich doch richtig gut an.

 

Insel Fehmarn. Die Anreise

Also packte ich vor ein paar Tagen meinen Koffer und los ging’s mit dem Reisebus in Richtung Norden. Der Haustürtransfer klappte prima und holte mich zu früher Stunde um 5:10 Uhr ab. Dann folgte das was ganz typisch für Busreisen ist. Es wurde eingesammelt bis schließlich alle Gäste an Bord waren.

Gegen 14:45 Uhr passierten wir die berühmte 963 m lange Fehmarnsundbrücke, auch Kleiderbügel genannt. Das Wetter zeigte sich leider nicht von seiner besten Seite. Wie die Norddeutschen so schön sagen kommen wir bei Schietwetter auf der Sonneninsel an, sind aber noch guter Dinge.

Eines der 3 Ferienhäuser
Eines der 3 Ferienhäuser

Untergebracht waren wir in Burgtiefe am Südstrand. Das IFA Fehmarn Hotel liegt direkt am langen, feinen Sandstrand.

Dort stehen 3 Hochhäuser die optisch alles andere als schön sind, aber durchaus zweckmäßig. Wir wohnten im mittleren Haus Berlin.

Nach Erhalt der Zimmerschlüssel ging es dann mit dem Fahrstuhl aufs Zimmer.
Beim Öffnen der Zimmertür fiel mir sofort der tolle Blick auf, so dass ich den Koffer erstmal stehen ließ und zum Fenster lief. Der Ausblick war einfach fantastisch!

Ich öffnete gleich die Balkontür und ging hinaus. Nun hörte ich auch das Meer. Toll! Das Zimmer hatte außerdem noch eine kleine Küche im Flur, ein kleines Bad und einen kombinierten Schlaf- und Wohnraum.

Insel Fehmarn. Ausblick aus dem Haus Berlin IFA Ferienzentrum
Insel Fehmarn. Ausblick aus dem Haus Berlin IFA Ferienzentrum

So einen Blick genießt man übrigens von jedem Haus aus ganz egal wo man wohnt. Als nächstes schauten wir uns erst einmal auf dem Hotelgelände um und gingen anschließend noch Kaffee trinken.

Die Zeit verging dabei wie im Fluge bis wir uns in der Räumlichkeit „Hansekogge“ zu einem Begrüßungssekt mit anschließendem Abendessen einfanden. Das Buffet bot warme und kalte Speisen, die sehr lecker waren. So ging schließlich der erste Tag auf der Insel Fehmarn langsam zu Ende.

 

Insel Fehmarn. Der nächste Tag

Da ich die Reise mit Programm gebucht hatte, ging es am nächsten Tag mit einer Inselrundfahrt los. Das Wetter hatte sich leider nicht gebessert, aber im Bus störte es ja erstmal nicht weiter.

Eine einheimische Reiseleitung erzählte uns sehr unterhaltsam vom Alltag, den Sehenswürdigkeiten und Problemen der Insulaner auf Fehmarn. Das machte Hunger und so kehrten wir in eine Fischräucherei zu einem leckeren Brötchen ein.

Die Aalkate in Lemkenhafen ist wirklich einen Besuch wert, denn sie ist nicht nur ein Imbiss, sondern auch ein kleines Fischereimuseum.

Anschließend fuhren wir weiter nach Puttgarden und machten eine Schifffahrt nach Rödby (Dänemark) und zurück. Dabei konnten wir auch das Be- und Entladen der Fahrzeuge genau beobachten.

Ich glaube, ich habe die Ostsee noch nie so grau erlebt. Und so ging der zweite Tag genauso grau zu Ende wie der erste angefangen hatte.

Auf der Überfahrt nach Rödby
Auf der Überfahrt nach Rödby

 

Insel Fehmarn. Tag 3 Besuch von Kiel

Am nächsten Tag stand zunächst Kiel die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein auf dem Programm. Nach etwa 2 Stunden Fahrt mit dem Bus kommen wir dort an. Das Wetter war leider immer noch regnerisch und grau in grau.

Tag 3 Besuch von Kiel
Tag 3 Besuch von Kiel

Wir bestaunten große Pötte wie die AIDA und später im Vorbeifahren einen alten Leuchtturm, die Seemannsunterkunft und den Nord-Ostsee-Kanal. Aber wir sahen kein Rathaus und auch kein Schloß und vieles mehr was im Katalog stand. Schade.

Es hieß durch die vielen Baumaßnahmen wäre das nicht möglich. Wir waren natürlich enttäuscht, denn man lässt uns stattdessen in einem Einkaufscenter raus zum Zeit vertreiben. Das Wetter tat sein übriges. Die Laune sankt bei allen zusehends.

Und so ging es weiter Fehmarn Teil 2. Was wir noch alles sahen

 

Insel Fehmarn. Schietwetter auf der Sonneninsel
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4 Kommentare zu „Insel Fehmarn. Schietwetter auf der Sonneninsel

  • 26. Oktober 2015 um 22:53
    Permalink

    Hallo Gabi, in den Ifa-Häusern waren wir letzten Dezember auch. Ebenfalls bei größtenteils schlechtem Wetter. Ich fand es aber in den Zimmer gerade gemütlich; wir waren im 14. Stock untergebracht. Und das Schwimmbad ist ja auch super zum Aufwärmen. Ich finde, das ist durchaus mal einen Kurztrip wert (obwohl Fehmarn meiner Meinung nach nun nicht zu den allerschönsten Gegenden an der Ostsee gehört. Aber das ist ja Geschmackssache.) Liebe Grüße, Stefanie

    Antworten
    • 27. Oktober 2015 um 15:11
      Permalink

      Hallo Stefanie,
      hm dann haben wir was gemeinsam mit dem Wetter. Im Schwimmbad war ich nicht dazu blieb leider keine Zeit, weil die Reise mit Programm war. Ich war vorher noch nie da, deshalb wollte ich es mir mal anschauen. Ja, die Ostsee hat schöne Flecken zu bieten und ich fahre immer wieder gern dorthin :-).

      LG Gabi

      Antworten
  • 20. Oktober 2015 um 17:03
    Permalink

    Ach wie schön – ich wünsche Euch einen wunderschönen, erholsamen Urlaub und dass das Wetter sich noch von einer etwas schöneren Seite zeigt.

    Liebe Grüße,
    Kerstin

    Antworten

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