Du stellst dir die Frage Hauskatze oder Rassekatze? Dann erläutere ich dir nun die Unterschiede. Sowohl bei Hauskatzen als auch bei Rassekatzen gibt es viele verschiedene Fellfarben und Zeichnungen.

Die Entscheidung ob eine Hauskatze oder Rassekatze die bessere Wahl ist hängt von verschiedenen Faktoren ab. Und dabei spielt nicht nur der persönliche Geschmack eine entscheidende Rolle.



Hauskatze oder Rassekatze?

Die Hauskatze

Die Hauskatze belegt unangefochten den Platz 1 in deutschen Katzenhaushalten und die Auswahl ist riesig.

Wer eine Hauskatze sucht der wird beim örtlichen Tierheim meist fündig. Denn dort suchen viele Katzen ein liebevolles Zuhause. So eine Katze aus dem Tierheim ist tiermedizinisch versorgt und je nach Alter auch schon kastriert. Deshalb erheben Tierheime beim Abholen eine sogenannte Schutzgebühr.

Ein Kätzchen vom Bauernhof bekommt man meistens geschenkt. Leider werden sie oft viel zu früh abgegeben. Deshalb sollte man sich gut überlegen, ob man nicht lieber die Finger davon lässt. Diese Katzen sind nicht entwurmt, haben meistens noch keinen Impfschutz und sind oft krank. Auch mit Flohbefall ist hier zu rechnen. Deshalb ist ein baldiger Tierarztbesuch anzuraten.

Hauskatze oder Rassekatze? Die Hauskatze
Hauskatze oder Rassekatze? Die Hauskatze

Hauskatzen können sehr aufgeweckt und wild sein. Wenn sie vom Bauernhof kommen möchten sie weiter ihren Auslauf. Hier sollte man sich die Umstände genau anschauen auch was den Umgang mit Menschen betrifft. Eine nicht so menschenbezogene freilaufende Katze ist meist auch nicht so verschmust wie eine in der Wohnung aufgewachsene Katze.



Die Rassekatze

Eine Rassekatze ist die richtige Wahl, wenn man züchten möchte. Aber auch wenn die Zucht nicht im Vordergrund steht, haben Züchter sogenannte Liebhabertiere ohne Zuchtgedanken. Eine solche Liebhaberkatze sollte man nur von einem guten Züchter kaufen.

Diese geben ihre Kitten mehrfach entwurmt, grundimmunisiert, menschenbezogen und nicht unter 13 Wochen ab. Dafür sind dann je nach Rasse mehrere hundert Euro fällig.

Hat man sich in eine bestimmte Rasse verliebt, sollte man sich zunächst über das Wesen dieser Katzen informieren. Dabei kann man heraus finden, ob sie den persönlichen Vorstellungen entspricht.

Hauskatze oder Rassekatze? Die Rassekatze
Hauskatze oder Rassekatze? Die Rassekatze

Nicht alle Rassekatzen sind für Anfänger geeignet. Die meisten Rassekatzen setzen Erfahrung voraus. Gut geeignet für Anfänger sind Amerikanisch Kurzhaar, Bengal, Britisch Kurzhaar, Europäisch Kurzhaar, Karthäuser und Ragdoll.



Hauskatze und Rassekatze. Was ist der Unterschied?

Zunächst unterscheiden sich Hauskatzen und Rassekatzen im Aussehen. Neben unterschiedlichen Augen-, Fellfarben und Mustern gibt es Rassekatzen mit kurzem, mittellangen und langem Fell.

Unterschiede gibt es auch in der Katzenpflege. Ob man sich für eine Katze mit kurzem oder langem Fell entscheidet ist in erster Linie eine Frage des Geschmacks. Bei Langhaarkatzen sollte man den erhöhten Pflegeaufwand bedenken, was unter Umständen tägliches bürsten bedeuten kann.

Auch im Charakter unterscheiden sich Hauskatze und Rassekatze mitunter. So werden Katzenrassen mit bestimmten Charaktereigenschaften wie z.B. ruhig, anschmiegsam oder lebhaft in Verbindung gebracht. Da jede Katze aber ein Individuum ist kann man sich darauf nicht verlassen.

Wichtig bei der Auswahl sind auch die Haltungsbedingungen. Soll das Kätzchen Auslauf bekommen oder ausschließlich in der Wohnung gehalten werden. Eine Wohnungskatze freut sich, wenn ihr ein gesicherter Balkon zur Verfügung steht. Damit keine Langeweile aufkommt, muss man für eine artgerechte Beschäftigung sorgen. Das erreicht man mit den richtigen Katzenspielen für Wohnungskatzen.

Immer mal wieder hört man, dass Hauskatzen gesundheitlich robuster und weniger krankheitsanfälliger sein sollen. Ich möchte nicht behaupten, dass das nicht stimmt. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich das allerdings nicht bestätigen.

Ein entscheidender Unterschied zwischen Hauskatzen und Rassekatzen sind natürlich die Anschaffungskosten. Hauskatzen bekommt man entweder geschenkt oder schon für wenige Euro. Rassekatzen schlagen dagegen mit mehreren Hundert Euro Anschaffungskosten zu Buche.



Hauskatze oder Rassekatze? Fazit

Egal ob Hauskatze oder Rassekatze beide sind gleichermaßen gut als Haustiere geeignet. Dabei ist es wichtig, dass das Kätzchen einen gesunden Eindruck macht und aufgeweckt ist.

Auch wenn der Wunsch nach einer Katze groß ist, sollte man sich Zeit für diese Entscheidung nehmen. Im Idealfall kommt ganz ohne eigenes Zutun ein Kätzchen auf einen zu und erobert dein Herz. So durfte ich es schon erleben. Es war Liebe auf den ersten Blick und eine besondere Verbindung ein ganzes Katzenleben lang 💛.



(Zuletzt aktualisiert im Mai 2019)


Hauskatze oder Rassekatze? Welche Katze passt zu mir?
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10 Kommentare zu „Hauskatze oder Rassekatze? Welche Katze passt zu mir?

  • 22. Februar 2016 um 20:12
    Permalink

    Unseren Dosies war es egal – bei ihnen war es mehr oder weniger der Zufall, der über die Aufnahme einer Katze entschieden hat. Drei Katzen kommen bei uns von der Straße und bei zweien sind die im Haus lebenden Mütter auf Bräutigamschau gepfotelt – auf eigenen Pfoten :-D
    Unsere Dosies legen nicht so Wert auf Rassen, Hauptsache die Chemie zwischen Dosie und Katze und zwischen den Katzen stimmt.
    Und Katzen bitte nie verschenken oder schenken lassen – das bringt Unglück – immer ein wenig “Schwanzgeld” geben und wenn es nur ein Euronen ist.
    Schnurrer Engel und Teufel

    Antworten
  • 20. Februar 2016 um 18:42
    Permalink

    Vielen Dank für deinen Bericht. Lediglich dieser Satz sollte überdacht werden “Eine Rassekatze ist die richtige Wahl, wenn du züchten möchtest.” Ich denke es gibt so viele Katzen die auf ein Zuhause warten, das das züchten (für mich vermehren) unterlassen werden sollte. Es gibt genug Tierelend.

    Antworten
  • 19. Februar 2016 um 9:25
    Permalink

    EHK oder Rassekatze, egal. Aber wie Du weißt, haben wir solche Entscheidungen gar net erst treffen müssen, da Mikesch sich uns ausgesucht hat und nicht umgekehrt ;-)

    LG
    Malina!

    Antworten
  • 19. Februar 2016 um 2:30
    Permalink

    Mein Frauchen hat sich für Main Coons entschieden, da Sie auf “normale” Hauskatzen allergisch reagiert. Auch bei Persern regiert sie nicht. Komisch gell? Aber die beiden Coonies waren keine Kitten sondern zwei Samtpfoten die dringend ein neues Zuhause benötigt haben. Die beiden haben wie du schilderst sehr viele medizinische Probleme. Herz, Zahnfleisch, Lunge…
    Bei uns haben sie es gut. Leider ist es normal dass bei Rassetieren mehr auf die Perfektion als auf Gesundheit geachtet wird. GLG Odie der Golden Retriever

    Antworten
    • 19. Februar 2016 um 17:37
      Permalink

      Es gibt Rassen die auch für Allergiker geeignet sind. Das ist doch eine gute Nachricht für alle die diesbezüglich Probleme haben.
      Gesundheitsprobleme bei Rassekatzen wie schon bei Harry geantwortet kann ich so pauschal aus meiner Erfahrung heraus nicht bestätigen. Zum Glück :-).

      LG Gabi

      Antworten
  • 18. Februar 2016 um 20:14
    Permalink

    Beide sind mir angenehm.Ich muß aber sagen,das eine Hauskatze irgendwie unempfindlicher ist.In meinem Bekanntenkreis gibt es Hauskatzen und Rassekatzenbesitzer.Wenn von allen Besitzern die Katze majestätisch auf dem Sofa liegt,sieht es bei der Rassekatze natürlich schöner aus,obwohl die Pose gleich ist.Mit Spielen und Verschmust sind die alle gleich.Nur in der Gesundheit haben meine Bekannten mit der Rassekatze mehr Probleme,als die mit der Hauskatze.

    Antworten
    • 19. Februar 2016 um 17:32
      Permalink

      Mir sind auch beide angenehm Harry. Das Rassekatzen mehr Gesundheitsprobleme haben höre ich auch immer wieder. Aus meiner Erfahrung her kann ich das allerdings nicht bestätigen, ganz im Gegenteil. Meine Birma war in 13 Jahren nur ein einziges mal krank und das war ganz zum Schluss. Vielleicht ist das von der Rasse abhängig.

      LG Gabi

      Antworten

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