Katzen Gesundheit
Katzen Gesundheit

Der Fellwechsel bei Katzen ist ein ganz natürlicher zeitlich begrenzter Haarwechsel und kein Grund zur Sorge.

Dadurch passen sich unsere Katzen den Jahreszeiten und den damit verbundenen veränderten Temperatur- und Lichtverhältnissen an. Sie bestimmen auch den Zeitpunkt des Fellwechsels.

Das Katzenfell erfüllt dabei wichtige Aufgaben. Denn es schützt den Körper der Katze vor Nässe, Hitze und Kälte.

 

Das Fell der Katze

Katzenfelle haben drei verschiedene Haararten. Das ist zum einen das Deckhaar und zwei Arten von Unterhaar, den borstenähnlichen Gannenhaaren und dem leicht gewellten weichen Daunenhaar. Die jeweiligen Katzenrassen haben eine unterschiedliche Zusammensetzung und dadurch auch ein unterschiedliches Aussehen.

Das Aussehen des Fells wird aber auch durch die verschiedenen Fellfarben und Fellmuster geprägt. Bei den Katzenrassen wird zwischen Kurzhaar, Halblanghaar und Langhaar unterschieden (Artikel enthält Werbelinks).

 

Wann ist der Fellwechsel bei Katzen?

Der Lebensbereich der Katze beeinflusst die Fellstruktur. Dabei müssen sich freilaufende Katzen stärker an die Außentemperaturen anpassen als Wohnungskatzen, damit sie im Winter nicht frieren und im Sommer nicht überhitzen.

Geht es also auf das Frühjahr zu verlieren Katzen ihr Winterfell, dass sie in der kalten Jahreszeit geschützt und gewärmt hat. Denn das brauchen sie nun nicht mehr. Der Fellwechsel bei Katzen beginnt. Ihnen wächst dann ein leichteres Sommerfell. Im Herbst wenn die Tage wieder kürzer werden, legen sie dann wieder ihr wärmendes Winterfell an. Ein erneuter Fellwechsel bei Katzen tritt auf.

Fellwechsel bei Katzen. Was tun?
Fellwechsel bei Katzen. Was tun?

Unsere Wohnungskatzen dagegen leben das ganze Jahr in wohltemperierten Räumen und sind deshalb auch keinen jahreszeitlichen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Aus diesem Grund brauchen sie auch kein dickes Winterfell anzulegen. Der Fellwechsel bei Wohnungskatzen erfolgt kontinuierlich und ist weniger ausgeprägt, das heißt sie verlieren das ganze Jahr über Haare. Und das geschieht unabhängig von den Jahreszeiten.

 

Wie oft haben Katzen Fellwechsel und wie lange dauert er?

Der Fellwechsel der Katze findet wie bei anderen Säugetieren auch also jedes Jahr zweimal im Frühjahr und im Herbst statt. Er erstreckt sich über eine Dauer von etwa sechs bis acht Wochen.

 

Wie kann man den Fellwechsel bei Katzen unterstützen?

Katzen sind sehr reinliche Tiere und pflegen ihr Fell täglich selbst sehr ausgiebig. Das hat jeder Katzenfreund schon oft genug beobachtet. Wenn sie sich putzen nehmen sie dabei aber auch abgestorbene Haare auf und verschlucken sie. In Zeiten des Fellwechsels sind das sehr viel mehr Haare als sonst.

Doch diese Haare sind unverdaulich und können sich im Magen zu Haarballen formen. Diese stören die Verdauung und können im schlimmsten Fall zu einem Darmverschluss führen. So ein Darmverschluss ist ein lebensgefährlicher Notfall und muss tierärztlich behandelt werden. Doch dazu muss es nicht kommen. Wie kann man der Katze den Fellwechsel erleichtern?

Eine ausgewogene hochwertige Ernährung der Katze

Eine artgerechte, ausgewogene und hochwertige Ernährung der Katze hilft dabei sie gesund zu erhalten. Außerdem sorgt sie für ein gesundes und glänzendes Fell. Sie ist eiweißreich, enthält aber auch ausreichend Mineralstoffe, ungesättigte Fettsäuren und Vitamine. Das sorgt für eine gute Versorgung von Haut und Fell der Katze.

Gerade in Zeiten des Fellwechsels steigt der Bedarf an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen, da sie für den Aufbau der neuen Haare benötigt werden. Im Tierfachhandel oder beim Tierarzt erhält man spezielles Futter, das eine gesunde Haut und ein glänzendes Fell der Katze fördern sollen. Möchte man das füttern, sollte man im Zweifel den Rat des Tierarztes einholen.

Zusätzlich kann man der Katze eine Messerspitze Butter oder auch etwas hochwertiges kaltgepresstes Öl geben wie zum Beispiel Leinöl.

Die Katze öfter bürsten und kämmen

Um zu verhindern, dass sich im Verdauungstrakt der Katze Haarballen bilden, sollte man sie in Zeiten des Fellwechsels daher öfter kämmen und bürsten, am besten täglich. Dadurch nehmen sie erst gar nicht so viele Haare auf. Außerdem finden sich dann auch weniger Katzenhaare in der Wohnung und an der Kleidung. Gebürstet werden sollte dabei immer in Wuchsrichtung der Haare, also vom Kopf zum Schwanz.

Im Tierhandel gibt es eine große Auswahl an Bürsten und Kämmen für Katzen. Angefangen bei dem Fellpflege Handschuh für Haustiere über die Trixie Softbürste zur Fellpflege für kurz-, mittel- und langhaarige Katzen bis hin zum Furminator reicht das Angebot. Der Furminator verringert das Haaren um bis zu 90% besser als herkömmliche Bürsten oder Kämme. Es gibt ihn für kurzhaarige und langhaarige Katzen.

 

   
Furminator für Katzen bis 4,5 kg – Furminator für Katzen über 4,5 kg
(Für weitere Infos klicke auf das jeweilige Bild.)

 

Der Katze Katzengras anbieten

Katzengras eignet sich sehr gut und hilft der Katze dabei die unverdaulichen Haarballen (Bezoaren) leichter auszuwürgen oder über den Darm auszuscheiden. Das Katzengras unterstützt das Würgen und damit das Ausscheiden der Haare. Außerdem ist sie die natürlichste Variante. Freigänger knabbern daher gern an Grünem in der freien Natur.

Katzen lieben Katzengras
Katzen lieben Katzengras

Doch unsere Wohnungskatzen haben diese Gelegenheit nicht. Deshalb sollte man ihnen ein Schälchen mit Katzengras zur Verfügung stellen. Das sorgt auch gleichzeitig dafür, dass sie nicht an anderen Grünpflanzen in der Wohnung knabbert, die möglicherweise gar nicht gut für sie sind. Außerdem sieht eine angeknabberte Pflanze nicht mehr so dekorativ aus. Mehr über giftige Pflanzen für die Katze findet sich im Artikel So wird die Wohnung katzensicher.

Katzengras kann man fertig in Töpfen kaufen oder auch selbst nach Bedarf auf der Fensterbank ziehen wie das Vitakraft Katzengras-Set mit Keimschale, Mineralboden und Saatenmischung. Das ist unkompliziert und bekommen auch Katzenhalter ohne grünen Daumen hin.

Inzwischen gibt es echtes fertiges Gras in einer Größe von 60x40cm als Liegewiese wie das Miau Katzengras in der Plastikschale. Etwas schicker kommt das Katzengras mit einem Dekotablett daher, welche es in verschiedenen Ausführungen gibt.


Miau Katzengras 60x40cm inklusive Dekotablett

 

Der Katze Malzpaste geben

Malzpaste unterstützt auf ganz natürliche Art und Weise den Abgang der Haarballen aus dem Magen-Darm-Trakt. Zudem mögen viele Katzen Maltpaste als Nahrungsergänzung sehr gerne.

Die GimCat Malt-Soft Paste Extra unterstützt mit naturreinem Malz, hochwertigen Pflanzenölen und besonders vielen Ballaststoffen die Verdauung der Katze und dient als köstliches Katzenleckerli. Dank ihrer laktosefreien Rezeptur sowie des Verzichts auf künstliche Farb-, Konservierungs- & Geschmacksstoffe ist die GimCat Katzenpaste perfekt auf alle Altersstufen und Rassen abgestimmt.

 

Fellwechsel bei Katzen was tun? Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten den Fellwechsel bei Katzen zu unterstützen. Katzenhaare in der Wohnung und an der Kleidung kann man jedoch nicht verhindern, aber einschränken. Dabei sollte man zuerst an die Quelle also die Katze selbst gehen. Das bedeutet sie regelmäßig zu kämmen und zu bürsten. Dadurch verteilen sich erst gar nicht so viele Katzenhaare in der Wohnung.

Außerdem reduziert regelmäßiges Saugen oder Wischen der Böden Katzenhaare. Dabei aber auch immer an die bevorzugten Liegeflächen der Katze sowie die Kratzbäume denken und diese mit reinigen.

Um zwischendurch und schnell ein paar Katzenhaare aus der Wohnung zu entfernen, eignet sich ein einfacher Gummihandschuh. Damit einfach über die Flächen der Polstermöbel streichen und ihr werdet staunen, wie viele Katzenhaare er aufnimmt. Das sorgt für weniger Katzenhaare in der Wohnung.

Wie und mit welchen Maßnahmen unterstützt du den Fellwechsel bei deinen Katzen?

 

(Artikel aktualisiert im Juni 2018)

 

Fellwechsel bei Katzen. Was tun?
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6 Gedanken zu „Fellwechsel bei Katzen. Was tun?

  • 24. März 2017 um 8:01
    Permalink

    Bürsten, bürsten, bürsten. :-)
    Wie gut, dass unsere Ories sowieso wenig Haaren, weil keine Unterwolle. Aber auch bei ihnen merkt man den Fellwechsel.
    LG Frauke

    Antworten
    • 24. März 2017 um 11:35
      Permalink

      Meine Birma hat auch keine Unterwolle. Von daher ist es bei uns auch nicht so schlimm.

      LG Gabi

      Antworten
  • 19. März 2017 um 17:33
    Permalink

    Wir sind auch gerade mittendrin :negativ: Wir werden gekämmt :nick: Katzengras haben wir jetzt auch immer da und zum Glück hilft die Malzpaste auch :-)
    Schnurrer Engel und Teufel

    Antworten
  • 18. März 2017 um 18:41
    Permalink

    Bei Wallee fängt grad an, dass er in den Wechsel kommt. Und das erste Mal hat er letztens eine Haarwurst wieder von sich gegeben. Die Maltepaste sollte das ganze auch für ihn selbst etwas angenehmer machen.Und der Mann versucht ihn zwischendurch ein wenig zu bürsten. Wenn der Tüpfelteufel gute Laune hat, lässt er das auch ein bisschen zu :)

    Antworten
    • 21. März 2017 um 9:08
      Permalink

      Einfach immer wieder probieren mit dem Bürsten, aber zu nichts zwingen. Dann wird das schon.

      LG Gabi

      Antworten

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